Friedrich Schneider
Gründungsmitglied
Friedrich Schneider studierte und promovierte in Volkswirtschaftslehre an der Univ. Konstanz (1970-1977). Er war Visiting Professor der Univ. Stockholm (1982). Er habilitierte an der Univ. Zürich (1983); war Gastprofessor an der Univ. Pittsburgh (1983-1984); außerordentlicher Professor an der Univ. Aarhus (1984-1985); seit 1986 ist er ordentlicher Universitätsprofessor am Institut für Volkswirtschaftslehre in Linz. Er war Gastprofessor in Melbourne (1987) und in Saarbrücken (1994). Er war Dekan der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Univ. Linz (1991-1996). Schneider war Präsident der Nationalökonomischen Gesellschaft (1997-1999) und Vorsitzender des Vereins für Socialpolitik (2005-2008). Vizerektor für Außenbeziehungen an der Univ. Linz (1996-2007). Er erhielt mehrfach die Ehrendoktorwürde. Seit 2004 ist er Präsident des Verbandes der österreichischen Wirtschaftsakademiker und seit 2006 Forschungsprofessor am DIW Berlin.
Prof. Schneiders Forschungsgebiete umfassen: Ökonomische Theorie der Politik, Finanzwissenschaft, Wirtschafts-, Umwelt- und Agrarpolitik. Seine Forschungsarbeiten befassen sich mit wirtschaftspolitischen Fragen in entwickelten Industriestaaten westlicher Prägung sowie in einigen Teilbereichen auch mit Entwicklungsländern. Im Vordergrund steht hierbei die Analyse staatlicher Aktivitäten und deren Konsequenzen auf das wirtschaftliche Geschehen.
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