Nach dem rasanten Anstieg der Staatsverschuldung in den letzten Jahren steht den meisten EU-Ländern eine „Ära“ stringenter Haushaltsdisziplin bevor. Die makroökonomischen Auswirkungen solcher Konsolidierungsanstrengungen hängen dabei wesentlich von ihrer Zusammensetzung ab. Da Regierungen üblicherweise keine bindenden langfristigen Haushaltspläne formulieren, ist noch unklar, auf welche Budgetposten die Anpassungslast hauptsächlich entfallen wird. Die empirische Analyse historischer Anpassungsmuster lässt jedoch auch eine stärkere steuerliche Belastung des Faktors Arbeit erwarten. [ mehr ]
Fédéric Holm-Hadulla
sortieren: Datum | Besuche | BewertungDie Reaktion der Arbeitsbesteuerung auf Änderungen der Staatsverschuldung
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Die Rolle staatlicher Löhne in der Eurozone
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In den letzten Jahren haben sich beträchtliche makroökonomische Ungleichgewichte innerhalb der Währungsunion ergeben. Hier spielt die Lohn- und Beschäftigungspolitik im öffentlichen Sektor eine wichtige Rolle. Sie war in den letzten Jahrzehnten tendenziell pro-zyklisch und hatte oft einen markanten Einfluss auf Lohnbildung und Wettbewerbsfähigkeit im Privatsektor. Laut diesem Beitrag können derartige Tendenzen durch geeignete institutionelle Anpassungen begrenzt werden. [ mehr ]
Warum Ausgabenregeln sinnvoll sind
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Die erhebliche Haushaltsschieflage vieler EU-Mitgliedsstaaten bedarf dringend der Korrektur. Auf europäischer Ebene wird den erforderlichen Konsolidierungsanstrengungen durch den Stabilitäts- und Wachstumspakt (SWP) ein gemeinsamer Rahmen gesetzt. Dieser Rahmen sollte durch bindende nationale Zielvorgaben ergänzt werden, und insbesondere durch ausgabenorientierte Budgetregeln. [ mehr ]
