Das Wohlstandsmass BIP steht in der Kritik. Es ignoriere unser Wohlbefinden und sage nichts darüber aus, wie ressourcenschonend wir wirtschaften. Die OECD hat in der Folge den Better Life Index kreiert. Bereits etwas älter ist der sogenannte Happy Planet Index der Happy Planet Organisation in London, ein Index zur Messung des Trade-Offs zwischen ökologischen Daten und Lebensqualität. Was taugt dieser? [ mehr ]
P: Wirtschaftssysteme
sortieren: Datum | Besuche | BewertungPolitik gegen Menschenhandel ist ansteckend
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Der Menschenhandel ist die drittgrößte Einnahmequelle der organisierten Kriminalität. Die internationale Gemeinschaft gibt einen Rahmen für die nationale Gesetzgebung vor. Dieser Beitrag untersucht, inwieweit dieser Rahmen Eingang in die nationale Gesetzgebung gefunden hat und inwieweit die Umsetzung in einem Land Auswirkungen auf die Politik in anderen Ländern hat. [ mehr ]
Globalisierung und Menschenrechte
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Globalisierung stärkt die Menschenrechte. Dies gilt besonders für das elementare Recht auf physische Unversehrtheit, weniger für breiter gefasste Selbstbestimmungsrechte. Eine mögliche Erklärung liefert die global viel stärker akzeptierte Achtung der Menschenrechte im engeren Sinn. Über die genaue Form und Legitimität der Selbstbestimmungsrechte besteht weltweit hingegen kaum Konsens. [ mehr ]
Deutsche Einheit: Warum, wie und wächst überhaupt das zusammen, was zusammengehört?
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Auch nach 20 Jahren Wiedervereinigungsprozess bestehen in ökonomisch relevanten Dimensionen Ost-West-Unterschiede: Zwar hat sich die ostdeutsche Risikobereitschaft der niedrigeren Risikoaffinität der Westdeutschen angenähert, doch für das allgemeinste Mass sozialen Vertrauens wird vollständige Konvergenz voraussichtlich erst in etwa 10 Jahren erreicht. Für Ost-West-Unterschiede in der Wahrnehmung von Fairness und Kooperationsbereitschaft ist bisher keine Annäherung messbar. [ mehr ]
20 Jahre Deutsche Einheit: Schöpferischer Aufbau
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Pünktlich zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit stehen deren Kosten wieder einmal im Zentrum der öffentlichen Debatte. Die fehlenden flächendeckenden „blähenden Landschaften“ werden gerne als Beleg des gescheiterten Aufbauprozesses genannt – wie auch Arbeitslosigkeit und Entvölkerung. Aber waren derartige Prophezeiungen überhaupt gerechtfertigt? Was war zu erwarten? Wie waren die Startbedingungen in die Marktwirtschaft? [ mehr ]
Finanzdienstleistungen für alle? Bankensektor-Reform ist kein Heilmittel
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Ob Strukturpolitik im Bankensektor die Integration von benachteiligten Haushalten in den Finanzsektor von Entwicklungs- und Transitionsländern fördert, scheint zweifelhaft. Staatliche Banken oder eine grosszügige Einlagenversicherung führen nicht zu einer breiteren Benützung von Bankdienstleistungen bei einkommensschwachen Haushalten. Ausländische Banken, elektronische Zahlungssysteme aber auch ein stärkerer Schutz von Banken im Kreditgeschäft scheint auch eher den besser verdienenden Haushalten zugutezukommen. [ mehr ]
Lohnt sich Bestechung für Firmen?
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Nicht erst seit dem Schmiergeldskandal bei Siemens steht Bestechung als Unternehmenspraxis im Rampenlicht der öffentlichen Diskussion. In einem auf Ökonomenstimme veröffentlichten Artikel diskutiert Friedrich Schneider Gründe und Auswirkungen der Korruption auf der Länderebene. Die Mechanismen auf der Mikroebene, die zur Korruption führen, und deren Effekte sind jedoch weit weniger untersucht. Was treibt nun eine Firma wie Siemens dazu, sich auf Bestechung einzulassen – und, vielleicht noch wichtiger, was sind die Auswirkungen auf diese Firma? [ mehr ]
Kapitalismus: Finanzkrisen stärken, Wirtschaftskrisen schwächen ihn
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Welchen Einfluss üben Finanz- und Wirtschaftskrisen auf die wirtschaftliche Entscheidungsfreiheit aus? Die skandinavische Bankenkrise der 1990er Jahre, aber auch Panelschätzungen geben Hinweise: Im Nachgang zu einer Banken- bzw. Finanzkrise nimmt der Grad der Wirtschaftsfreiheit auf kürzere Frist ab, längerfristig aber eher zu. Hingegen führt eine Wirtschaftskrise, d.h. eine hohe «Produktionslücke», längerfristig zu einer Reduktion der wirtschaftlichen Entscheidungsfreiheit. [ mehr ]
Sind Subventionen der Motor chinesischer Exporterfolge?
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Chinas Exporte boomen – lange nicht nur in arbeitsintensiv produzierenden Branchen. Peter Schott stellte in einem Kommentar fest, wie vielfältig Chinas Exportpalette doch sei, und das unter Einschluss der Erzeugnisse vieler Hightech-Branchen. Manche Ökonomen halten diese Beobachtung für eine Illusion: Chinas Hightech-Exporte seien kaum mehr als simple Montagen importierter Hightech-Komponenten und -vorprodukte ohne große heimische Wertschöpfung. Aber es lässt sich kaum leugnen, dass chinesische Firmen deutliche Duftmarken in Hightech-Branchen hinterlassen haben. [ mehr ]
