Zuwanderung wird oft mit drohender Arbeitslosigkeit für die einheimische Bevölkerung in Verbindung gebracht. Das deutsche Nachkriegsbeispiel zeigt aber, dass auch ein sehr starker Zustrom nicht zwingend zu einer höheren Arbeitslosigkeit unter den Einheimischen führen muss. [ mehr ]
J6: Mobilität, Arbeitslosigkeit und offene Stellen
sortieren: Datum | Besuche | BewertungZuwanderung und Arbeitslosigkeit: Lehren aus der deutschen Nachkriegsgeschichte
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Dieser "wundersame" deutsche Arbeitsmarkt
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Das deutsche Arbeitsmarktwunder ist in den letzten zwei Jahren weitestgehend unbeachtet geblieben, vor allem als sich die dunklen Wolken der europäischen Schuldenkrise zusammenbrauten. Um die Schuldenkrise zu überwinden, ist es jedoch notwendig, zu einem nachhaltigen und langfristigen Wirtschaftswachstum zurückzukehren. Man täte gut daran, die Lektionen des deutschen Arbeitsmarktwunders zur Kenntnis zu nehmen und davon zu profitieren, bevor sie in Vergessenheit geraten. [ mehr ]
Duale Berufsbildung: Zwei Seiten einer Medaille
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Die duale Berufsbildung hat den Vorteil, dass sie jungen Leuten den Übergang vom Bildungs- ins Berufssystem erleichtert. Der Nachteil: die Beschäftigungschancen nehmen mit steigendem Alter ab, da sich Personen mit dualer Ausbildung nicht schnell genug an den strukturellen und technologischen Wandel anpassen können. [ mehr ]
Grenze zu, Schengen tot
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Schlagworte:Outsourcing verringert nicht die Beschäftigungssicherheit
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Der steigende Wettbewerbsdruck aus Niedriglohnländern wird vielerorts mit Sorge betrachtet. Die Befürchtungen gehen dahin, dass heimische Arbeitsplätze durch "internationales Outsourcing" verloren gehen und die Beschäftigungsstabilität sinkt. Für Deutschland gilt dies jedoch nicht, wie dieser Beitrag zeigt: Weder im verarbeitenden Gewerbe noch im Dienstleistungssektor wirkt sich internationales Outsourcing negativ auf die Beschäftigungsstabilität aus. Im Dienstleistungsbereich geht Outsourcing sogar mit einer höheren Stabilität der Beschäftigungsverhältnisse einher. [ mehr ]
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Einkommensungleichheit, gesellschaftlicher Fairneß und Glück?
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Dieser Artikel untersucht, ob Individuen, die ihre Gesellschaft eher für fair und sozial durchlässig halten, glücklicher sind und Einkommensungleichheit eher akzeptieren als solche, die diese Wahrnehmung nicht teilen. Sind folglich auch Individuen, die ihre Gesellschaft für weniger fair halten, eher geneigt, ein größeres Ausmaß an Umverteilung von Einkommen zu fordern? Und schließlich gehen die Autoren der Frage nach, welchen Effekt das Zusammenspiel von tatsächlicher sozialer Mobilität und Fairnesswahrnehmung für den Einfluss der Einkommensungleichheit auf die individuelle Wohlfahrt hat. [ mehr ]
Neue Erkenntnisse zum (Un-)Glück der Arbeitslosen
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Arbeitslose sind unglücklicher als erwerbstätige Menschen. Das jedenfalls ist die Erkenntnis der Lebenszufriedenheitsforschung. Gewonnen wird diese Erkenntnis beispielsweise aus den Antworten auf die folgende Frage: „Alles zusammen genommen, wie zufrieden sind Sie gegenwärtig mit ihrem Leben?“ Arbeitslose geben auf diese Frage signifikant niedrigere subjektive Lebenszufriedenheiten an als Beschäftigte. Was aber macht Arbeitslose unglücklicher und Beschäftigte glücklicher? [ mehr ]
Ein Volltreffer
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Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ist ein echter Volltreffer. Peter Diamond, Dale Mortensen und Christopher Pissarides bekamen ihn „für ihre Analyse von Märkten mit Suchfriktionen“. Das klingt zwar technisch, dennoch sind die Beispiele dafür, die ich meinen Studenten jeweils vortrage, so spannend und zahlreich, dass es mir leicht fällt, die praktische Relevanz von deren Erforschung deutlich zu machen. Denn wir sind tagtäglich mit den Fragestellungen der Preisträger konfrontiert. [ mehr ]
„War for Talents“: Fluch oder Segen für Entwicklungsländer?
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Im Wettbewerb der Industrieländer um Talente wird die Ausbildung ausländischer Studierender auch aus Entwicklungsländern zunehmend als Strategie zur Gewinnung hoch qualifizierter Arbeitskräfte verstanden. Je weniger Studierende nach Studienabschluss in einem Industrieland jedoch in ihre Heimat zurückkehren, desto mehr sind die Entwicklungsländer von einem „Brain Drain“ betroffen. Allerdings steigen auch die Anreize der Gastländer, in Bildungsqualität zu investieren, so dass bei genügend hoher Rückkehrmigration gar ein Brain Gain für die Entwicklungsländer resultieren kann. [ mehr ]
Deutsche Lohnzurückhaltung hilft den Nachbarn
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Die relativ moderaten Lohnerhöhungen und die Arbeitsmarktreformen in Deutschland sind von einigen Beobachtern – insbesondere Frankreich – mitverantwortlich gemacht worden für die Euro-Krise. Deutschland, so der Vorwurf, würde damit Arbeitslosigkeit „exportieren“. Ältere Handelstheorien hätten diesen Vorwurf bestätigt. Dieser Artikel zeigt, dass neue Erkenntnisse zu ganz anderen Ergebnissen kommen. [ mehr ]
