Kleinere Banken, auch bekannt als Hausbanken, achten bei der Kreditvergabe eher auf weiche Faktoren, während Transaktionsbanken ihre Kreditentscheide aufgrund "harter" Kreditscoring-Modelle treffen. Dennoch fällt das Kreditrisiko bei beiden Bankenarten ähnlich aus, obwohl die Kunden der Hausbank auf Basis von Finanzkennzahlen ex ante riskanter erscheinen. [ mehr ]
G3: Unternehmensfinanzierung und -kontrolle (Corporate Governance)
Seite 1 | weiter || sortieren: Datum | Besuche | BewertungAnpassungskanäle moderner Firmen
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Firmen operieren in einem dynamischen Umfeld, in dem sich für sie wichtige Größen wie Nachfrage, Produktivität oder Wettbewerb fortlaufend verändern. Sie reagieren darauf, indem sie den Umfang und die Bandbreite ihrer Aktivitäten anpassen. Dieses Anpassungsverhalten wie auch seine Konsequenzen für Beschäftigung und Produktivitätsfortschritt ist auf Industrie- oder gesamtwirtschaftlicher Ebene extensiv dokumentiert worden. Im Gegensatz dazu gibt es jedoch bisher kaum Befunde auf Firmenebene. [ mehr ]
Finanzierung von F&E: Worauf kommt es an?
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Schlagworte:Kreditregister stärken internationalen Bankenwettbewerb
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Trotz Finanzkrise ist in der EU die Überwachung von Kreditrisiken im Bankensektor auf Basis von Kreditregistern unterentwickelt. Finanzinstitutionen nutzen diese Kreditinformationssysteme, um die Bonität von Schuldnern zu schätzen und risikobasierte Preise für Kredite zu setzen. Zentralbanken können mit Hilfe solcher Kreditregister systemische Risiken im Bankensektor überwachen. Zwar existieren Kreditregister in unterschiedlicher Form in den verschiedenen EU-Ländern, aber sie sind derzeit weder harmonisiert noch ist ihre positive Rolle in der Absenkung von Markteintrittsschwellen im grenzüberschreitenden Bankenwettbewerb bekannt. [ mehr ]
Der Transfer von Kreditrisiko und die Makroökonomie
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Die Finanzkrise hat die Grenzen der existierenden Makromodelle aufgezeigt. Dieser Beitrag zeigt ein Modell, in dem die aktuellsten und fortgeschrittensten theoretischen Mikrogrundlagen zur Funktionalität der Sekundärmärkte für Kreditrisiko-Transfers und moderne Makromodelle verbunden werden. [ mehr ]
Stimmquoten-Anleihen
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Wie können wir verhindern, dass die Regierungen demokratischer Länder Schulden anhäufen, und wie kann die Euro-Zone weiteren fiskalischen Krisen vorbeugen? In dieser Kolumne schlägt Hans Gersbach ein neues Instrument dafür vor: Stimmquoten-Anleihen. Diese Anleihen werden nach der Zustimmungsquote, die zur Annahme des entsprechenden Defizits im Parlament geführt hat, sortiert. Eine Anleihe, die mit höherem Stimmenanteil angenommen wurde, wird gegenüber denjenigen mit tieferem Anteil als prioritär eingestuft, so dass ihre Rückzahlung Vorrang hat. [ mehr ]
Politisches Risiko und die Kapitalstruktur multinationaler Unternehmen
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Der Begriff politisches Risiko war lange Zeit mit Enteignungen verbunden, von denen man annahm, dass diese der Vergangenheit angehörten. Doch erst kürzlich sorgte die praktische Enteignung von „Enercon“ in Indien für Schalgzeilen. Innerhalb Europas sorgte Ungarn mit seiner Krisensteuer auf Branchen, in denen hauptsächlich ausländische Unternehmen aktiv sind, für Aufsehen. Dieser Beitrag untersucht den Einfluss des politischen Risikos auf die optimale Finanzierungsentscheidung multinationaler Unternehmen. [ mehr ]
Staatsgarantien und Risikobereitschaft: Ein unmoralisches Angebot
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Haben Staatsgarantien für Banken Einfluss auf deren Risikobereitschaft? Öffentliche Bürgschaften in Folge der Finanzkrise von 2007/2008 sind weit verbreitet. Viele Länder haben Banken verstaatlicht, Blanko-Garantien an Banken vergeben oder beides zugleich. Eine eindeutige empirische Evidenz auf mögliche Auswirkungen eines solchen Eingriffs in Bezug auf die Risikobereitschaft der Banken ist in der Literatur nicht vorhanden. [ mehr ]
