Die VWL hat eine miese PR: die Ökonomen hätten in der Krise versagt, sie würden nur Effizienzdenken, Marktgläubigkeit, Staatsferne predigen und den Homo Oeconomicus anbeten. Dabei ist die moderne VWL ein dynamisches, offenes und flexibles Wissenssystem. [ mehr ]
B: Dogmengeschichte und Methodik der Wirtschaftswissenschaften
sortieren: Datum | Besuche | BewertungDie Karikatur als Standard
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Die Wirtschaftswissenschaften stehen heute in der Kritik. Im April 2011 hat eine Gruppe von Professoren einen Aufruf publiziert, in dem die Verantwortlichen in der Lehre, Forschung, Praxis, Verwaltung und Politik aufgefordert werden, die Wirtschaftswissenschaften, die dogmatisch und realitätsfern geworden seien, für einen Pluralismus der Denkansätze zu öffnen, damit sie ihre Aufgaben für das Gemeinwohl wieder erfüllen können. [ mehr ]
Auf eine Blase folgt eine Blase folgt eine Blase
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Die expansiven Makropolitiken der letzten drei Jahrzehnte haben zu einem strukturellen Verfall des Weltzinsniveaus geführt. Extreme Zinssenkungen und fiskalische Expansionen in Krisenphasen wurden in Boomphasen nicht rückgängig gemacht. Dadurch wurde das Entstehen neuer Finanzmarktblasen begünstigt. Im Ergebnis entstand eine Schleife aus Boomphasen, Krisen und monetären Rettungsaktionen, die in der jüngsten US-Hypothekenmarktkrise und der Schuldenkrise der südeuropäischen Länder mündete. Dieser Beitrag plädiert für eine Abkehr von expansiven und asymmetrischen Geld- und Finanzpolitiken, um den Teufelskreislauf aus expansiven Makropolitiken und wandernden Blasen zu durchbrechen. [ mehr ]
Wie sich Ökonomen die Welt groß rechnen
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Schlagworte:Wettbewerb durch Privatschulen erhöht Leistungen im gesamten Schulsystem
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Funktioniert privater Wettbewerb im Bildungssektor? Diese Kolumne präsentiert Evidenz, dass Länder mit einem hohen Anteil an privat geleiteten Schulen erheblich bessere Resultate in internationalen Leistungstests erzielen. Um den kausalen Effekt des privaten Wettbewerbs zu isolieren, nutzt unsere Arbeit Variation in Privatschulanteilen, die tiefe historische Wurzeln hat: die katholische Opposition gegen die im 19. Jahrhundert aufkommenden staatlichen Schulsysteme. [ mehr ]
20 Jahre Deutsche Einheit: Schöpferischer Aufbau
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Pünktlich zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit stehen deren Kosten wieder einmal im Zentrum der öffentlichen Debatte. Die fehlenden flächendeckenden „blähenden Landschaften“ werden gerne als Beleg des gescheiterten Aufbauprozesses genannt – wie auch Arbeitslosigkeit und Entvölkerung. Aber waren derartige Prophezeiungen überhaupt gerechtfertigt? Was war zu erwarten? Wie waren die Startbedingungen in die Marktwirtschaft? [ mehr ]
Zum Neueren Methodenstreit – Ein Rückblick
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Vor gut einem Jahr: Die deutsche VWL ist in Aufruhr. Alte Ordinarien und Jungspunt-Ökonomen liefern sich – vornehmlich über die Presse und später auch auf zahlreichen Podiumsdiskussionen – verbale Gefechte, die die sonst eher etwas behäbige deutsche Nationalökonomie wohl schon lange nicht mehr erlebt hat. Thomas Fricke von der Financial Times Deutschland bezeichnete das Ganze gar als „Junglecamp“. Etwas seriöser wird diese Diskussion seither oft unter dem Label „Neuerer Methodenstreit“ zusammengefasst. [ mehr ]
