Banken-Trennung vermeidet Bankenkrisen, Bankensteuern und Überregulierung des Finanzmarkts

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Karl Socher, 14. April 2010
Banken-Trennung vermeidet Bankenkrisen, Bankensteuern und Überregulierung des Finanzmarkts 3.43 5 14

In letzter Zeit spitzt sich die Diskussion über die notwendigen Maßnahmen zur Vermeidung von zukünftigen Bankenkrisen zu: Auf der einen Seite wird von den Anglo-Amerikanern die Wiedereinführung ihrer bewährten Trennung zwischen Geschäfts-(Depositen-)banken und den Investmentbanken gefordert, auf der anderen Seite bestehen die kontinentaleuropäischen Länder der EU auf Erhaltung ihrer riskanten Universalbanken. Diese vereinen beide Geschäftssparten. In der EU wird die Vermeidung von Finanzmarktkrisen mit einer Erhöhung der Kapitalanforderungen an Banken, durch Banken- und Bonisteuern und einer strengeren Regulierung fast aller Finanzinstrumente, wie Hedge-Fonds, angestrebt. Der Unterschied in den beiden Konzeptionen geht darauf zurück, dass beide Seiten unterschiedliche Faktoren als Ursachen der Krise verantwortlich machen. [ 1 ]

Krisenursache Universalbankensystem

Die Krisenursache ist nach der anglo-amerikanischen Auffassung die Aufhebung des Trennbankensystems, das in England entwickelt wurde und in den USA durch den Glass-Steagall Act von 1933 zur Vermeidung einer neuerlichen Krise nach der Weltwirtschaftskrise eingeführt worden war. Die Weltfinanzkrise von 1931 war im Übrigen durch den Zusammenbruch einer Universalbank, der österreichischen Creditanstalt, ausgelöst worden. In den USA ist die Trennung ab den 1970er Jahren nach und nach gelockert und 1999 ganz abgeschafft worden. In England ist es unter dem Einfluss der EU-Bankenaufsichtsregeln, die das Universalbank-Prinzip enthalten, aufgehoben worden.

Die Lockerung und Aufhebung des Trennbanksystems in den USA erfolgte unter dem Einfluss der Interessen der Depositenbanken. Diese wollten auch das Investmentgeschäft in Form von Wertpapierkäufen und -verkäufen betreiben. Dadurch konnten Geschäftsbanken Subprime-Wertpapiere kaufen und ihre Einlagen in Gefahr bringen. Wenn heute die Bank von England und Präsident Obama die Trennung der Banken vorschlagen, wird – wenn auch nur indirekt – zugegeben, dass die Aufhebung der Trennung eine der wichtigsten Ursachen der Bankenkrise war. Die Krisen-Ursache ist also das Staatsversagen bei der Bankenaufsicht und Bankenpolitik.

Krisenursache: „Abzocken“

Die populäre (unrichtige) Begründung der Ursache der Finanzkrise ist das „Abzocken“; übermäßige Boni, große „leverage“ durch Wertpapier-Konstruktionen und Derivate – also Vorgänge im Bereich der Investmentbanken. Mit dieser Begründung plädieren die kontinentaleuropäischen Länder für stärkere Regulierungen des gesamten Finanzmarktes. Der de Larosiere-Report der EU versucht eine „harte“ Regulierung der Finanzmärkte zu begründen. Er wendet sich nämlich gegen die von ihm als „konventionell“ bezeichnete (neo-liberale) Auffassung, dass die Finanzmärkte weniger hart als die Banken reguliert werden müssten (Punkt 90). Die Finanzmärkte (Wertpapiermärkte, Investmentbanken) müssten genau so stark reguliert werden wie die Banken, weil die Finanzkrise auch von diesem Bereich ausgegangen wäre (Punkt 154).

Der Fehler dieser Argumentation liegt darin, dass zur Zeit der Finanzkrise die Trennung der Banken in Geschäftsbanken und Investmentbanken nicht (mehr) vorhanden war. Damit konnte die Krise, die im Wertpapiermarkt entstanden war, auf alle Banken, die im Investmentbereich tätig waren, übergreifen. Wäre dagegen der Geschäftsbanken-Bereich vom Investmentbanken-Bereich getrennt gewesen, so hätte die Finanzmarktkrise nicht in diesem Umfang auf die Geschäftsbanken übergreifen können. Geschäftsbanken hätten keine Subprime-Wertpapiere kaufen dürfen. Das gilt nicht nur für die USA, sondern auch für die europäischen Universalbanken, wie z.B. die UBS, die keine Subprime-Papiere hätte kaufen dürfen.

In der Krise von 1931 wurden das englische Bankensystem und diejenigen Bankensektoren in anderen Ländern, die nicht das Universalbankgeschäft betrieben – wie Sparkassen und Kreditgenossenschaften – von der Krise weitgehend verschont. Auch in der jetzigen Krise wurde der Sektor der Depositenbanken weniger betroffen.

Ordnungspolitische Rechtfertigung der Trennung

Aus neo-liberaler Sicht hat der Staat die Aufgabe, durch Ordnungsregeln das Funktionieren des Marktes und damit des Geld-Zahlungssystems zu gewährleisten. Durch den Zusammenbruch einer Bank, die das Einlagengeschäft (Giro- und Spareinlagen) betreibt, kann es zu „externen Effekten“(ein Marktversagen) kommen: Denn es kann dadurch auch das Vertrauen in die anderen Banken verloren gehen und ein „Run“ entstehen. So wie 1931 kann das gesamte Zahlungs- und Kreditsystem zusammenbrechen, womit die Grundlagen der Marktwirtschaft zerstört werden und wie 1931 eine konjunkturelle Rezession in eine Depression mit Massenarbeitslosigkeit übergehen.

Bei einem Trennbankensystem ist aber ein solcher Zusammenbruch selbst bei Aktien- und Immobilienblasen unwahrscheinlich, weil die Depositenbanken davon abgeschirmt sind. Deshalb sind auch eine höhere Kapitalquote und die Schaffung eines eigenen Fonds für solche Fälle nicht notwendig, vor allem dann, wenn die Kosten der Einlagenversicherung von den Banken getragen werden.

Finanzmarkt-Regulierung

Neben diesen Korrekturen von Marktversagen des Zahlungs- und Kreditsystems hat der Staat nach neo-liberalen Grundsätzen auf dem Finanzmarkt die Aufgabe, das private Eigentum und die Transaktionen zu schützen (Sparerschutz), wobei es vor allem um eine gute Transparenz geht, weil auf den Finanzmärkten asymmetrische Information (ein Marktversagen) vorherrscht. Beispiele für solche Eingriffe sind die Aktien-, Obligationen- und Hypothekenbankgesetze. Die weitergehenden, überzogenen Regulierungsvorschläge der EU werden damit begründet, dass die Banken vor zu großen Risiken auf den Finanzmärkten geschützt werden müssten. Dieser Schutz lässt sich aber besser dadurch erreichen, dass eine Trennung des eigentlichen Bankgeschäfts vom Investmentbankgeschäft vorgenommen wird. Übertreibt man den Sparerschutz, wird nicht genügend Risikokapital für die Finanzierung von Innovationen und somit des Wachstums geschaffen. Ein Beispiel für den richtigen Weg wäre es, etwas mehr Transparenz der Hedge-Fonds zu schaffen, um Fälle wie Madoff zu vermeiden. Den Geschäftsbanken muss aber verboten werden, diese zu kaufen.

Vor- und Nachteile von Universalbanken

Das Universalbankprinzip wird oft mit dem Argument verteidigt, dass es Synergieeffekte durch das Betreiben von verschiedenen Sparten erzielen könne. Aber der Kunde wird sich für jedes Geschäft den günstigsten Anbieter aussuchen und muss nicht alle Finanzdienstleistungen bei nur einem Unternehmen abwickeln. Das „Hausbankprinzip“ gehört schon seit einiger Zeit der Vergangenheit an, besonders durch die Informationsmöglichkeiten des Internets. Für den Kunden haben Universalbanken auch den Nachteil, dass die Bank zwar Insiderinformationen erhält, die aber nicht dem Kunden zugutekommen. Die Unternehmensführung von Bankbeteiligungsgesellschaften war häufig wenig innovativ und mehr auf die Erzielung von Erträgen für die Bank als auf Erträge der Aktionäre ausgerichtet. Die Universalbanken versuchten hauptsächlich ihre Produkte und Einlagen zu verkaufen, sodass sie die Entwicklung des Kapitalmarktes behinderten. Diese Vorgänge wurden durch die große Machtfülle verstärkt, die durch die Depotstimmrechte und damit Beherrschung von Aufsichtsräten möglich ist.

Durch die Einführung des Trennbankensystems werden zwar Universalbanken getrennt, aber der Gewinn der getrennten Teile muss nicht geringer werden. Für eine Volkswirtschaft und ihr Geldsystem wäre aber die Beibehaltung des Universalbanksystems mit dem Risiko von neuen Krisen des Geld- und Bankensystems und Überregulierungen der Finanzmärkte verbunden.

Internationale Aspekte und Bankenaufsicht

Das Trennbankensystem hätte den weiteren Vorteil, dass es auch nur in einem Währungsgebiet eingeführt werden müsste, denn es betrifft nur die in diesem Währungsgebiet tätigen Depositenbanken, nicht den Wertpapier/Investmentbankbereich. Für die Organisation der Aufsicht bedeutet das Trennbankensystem, dass es separate Aufsichtsinstitutionen geben sollte. Die „strengere“ Aufsicht für Depositenbanken und die nur auf den Gläubigerschutz ausgerichtete Finanzmarktaufsicht: also „Makro-Aufsicht“ für die Banken, „Mikro-Aufsicht“ für die Finanzmärkte. Für beide Aufgaben wäre eine Institution vorzusehen, die neue Entwicklungen beobachtet und Vorschläge für Anpassung der Regeln macht. Wenn das Trennbankensystem nicht auf globaler Ebene, sondern für einzelne Währungsgebiete eingeführt wird, würde sich dadurch zwar eine geringfügige Behinderung des Kapitalverkehrs ergeben, dafür aber eine weltweite Verbreitung von nationalen Bankenkrisen verhindert. Die Aufsicht über die Geld schöpfenden Depositenbanken könnten die nationalen oder supra-nationalen Notenbanken wie Fed und EZB übernehmen, die aber kaum für die „Mikro“-Aufsicht über das Investmentgeschäft geeignet sind.

Literatur

Karl Socher, Reformen der Finanzmarkt- und Geld-Ordnung aus neo-liberaler Sicht; in: Wirtschaftspolitische Blätter, 3/2009


©KOF ETH Zürich, 14. Apr. 2010

 
Banken-Trennung vermeidet Bankenkrisen, Bankensteuern und Überregulierung des Finanzmarkts 3.43 5 14

Kommentare

Dieser Artikel hat 3 Kommentare.
  • Sind Sie Amerikanischer Staatsbürger, Herr Prof. Dr. Socher?

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    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Socher,

    Bezug nehmend auf Ihren Artikel auf www.oekonomenstimme.org (bzw. in der Tageszeitung DiePresse) vom 14.04.2010 möchte ich meine persönliche Meinung äussern:

    Sie unterscheiden die beiden Krisenursachen "Universalbankensystem" und "Abzocken", und bringen dabei deutlich zum Ausdruck, dass zweiteres die für Sie unrichtige Begründung für die heutige Wirtschaftskrise sei - was für mich wenig verwunderlich ist bei Ihrem Werdegang (Stichwort Harvard und Stanford). (Nicht nur) Meine Meinung ist, dass die weitreichende Ursache der Finanz- und Wirtschaftskrise einerseits am Versagen der Aufsichten und andererseits in der Währungs- und Zinspolitik der USA liegt!!
    (siehe dazu: http://www.faz.net/s/Rub58241E4DF1B149538ABC24D0E82A6266/Doc~E11984E252C1C4142918F9F9C9BDE2DB6~ATpl~Ecommon~Scontent.html)

    "[...], there are some things we do know: When new money is created on a grand scale, it must go somewhere and have some major consequences. [...] Logic says that if the last crisis was caused by excessive money and credit inflation, even more of the same should cause an even bigger crisis." (aus: Tony Boekh: "The Great Reflation", ISBN: 978-0470538777)

    Es erstaunt (und erzürnt) mich immer wieder aufs neue, dass promovierte und meiner Einschätzung nach hochintelligente Wirtschaftswissenschaftler wie Sie es sind, sich immer blind an den USA orientieren.

    Man darf annehmen, dass Sie die Ursache der Krise beim Universalbankensystem sehen, und daher für eine Trennung in "klassische" Banken (Zahlungsverkehr, etc.) und Investmentbanken sind. Was ich mich frage ist allerdings nur, wo denn darin der Vorteil liegen soll? Glauben Sie vielleicht etwa, dass (um bei Ihrem Beispiel UBS zu bleiben) nach einer Trennung die "klassische UBS" keine Papiere der "Investmentbank UBS" kaufen würde? Wohl kaum. Daher sagen Sie auch zurecht, dass es eine REGULIERUNG braucht, welche "klassischen Banken" den Kauf dieser Papiere verbietet.

    Nun gut. Sie schreiben in Ihrem Artikel richtigerweise, dass das Universalbankenprinzip "[...] Synergieeffekte durch das Betreiben von verschiedenen Sparten erzielen könne". Deshalb frage ich Sie: Wer profitiert denn von diesen Synergieeffekten??? - Richtig: Unter Anderem auch der K U N D E (um den es hier eigentlich gehen sollte).

    Völlig unhaltbar für mich ist Ihr Argument, dass das "Hausbankprinzip" schon seit einiger Zeit der Vergangenheit angehört!! Das ist schlichtweg falsch! Von Ihrem (akademisch, wissenschaftlich, theoretischen) Standpunkt vielleicht, aber in der Praxis ist dem nicht so. Jedes Unternehmen - vom Ein-Mann-Berieb bis hin zum Weltkonzern - hat nach wie vor seine Hausbank (oder glauben Sie vielleicht, dass eine Unternehmung wirklich bei einer Bank einen Kredit aufnimmt, von einer anderen Bank die Gehälter überweist, von der dritten Bank den Fuhrpark least, etc. nur weil sie sich immer nach dem billigsten orientiert???)!

    Was die meisten Finanzwissenschaftler anscheinend immer noch nicht verstanden haben ist, dass Banken Dienstleistungen anbieten - und für genau diese Dienstleistungen von Ihren Kunden bezahlt werden!! Ist also die Rundum-Betreuung durch eine Bank gegeben, ist der Kunde auch bereit für diese entsprechend der Qualität der Betreuung tiefer in die Tasche zu greifen!!

    Mein Vater ist Hotelier und lässt sich von einem Bauern (teurer als METRO!) beliefern, weil Qualität, Rundum-Beratung und VERTRAUEN gegeben ist. Ebenso verhält es sich mit den Banken. Der Kunde möchte eine Rundum-Betreuung!! Sowohl aufgrund dessen, dass die Qualität der Betreuung eine höhere ist und ausserdem weil es insgesamt BILLIGER kommt (kein Unternehmer hat die Zeit, das Interesse oder das Verlangen wegen zwei verschiedener Finanzgeschäften auf zwei verschiedene Banken zu rennen und v.a. zweimal für in wirklichkeit EINE Dienstleitung zu bezahlen - Sie gehen doch auch nicht zuerst zum einen Coiffeur, um sich die linke Seite, und dann zum anderen, um sich die Rechte schneiden zu lassen).

    Überdies behaupten Sie, dass bei Zerschlagung der Universalbanken die Gewinne der getrennten Teile nicht geringer werden müssen - das glauben Sie aber wohl selbst nicht, oder? Wenn doch, bitte ich Sie höflichst um eine weiterführende Erläuterung...

    Bei Ihrem Kollegen Prof. Dr. Sinn können Sie auf jeden Fall lesen: "Mögliche Zerschlagung der europäischen Bankenwelt: Das ist verständlich, aber für Europa gefährlich, weil Europa ein Universalbankensystem hat. Sollte es Obama gelingen, das Trennbankensystem bei den G-20-Verhandlungen weltweit zu verankern, so würde das die Zerschlagung der europäischen Bankenwelt bedeuten – während sich die Auswirkungen der Reform für die USA in Grenzen hielten. Hoffentlich haben sich Obamas Berater nicht durch diese Aussicht beflügeln lassen." (http://www.oekonomenstimme.org/artikel/2010/03/trennbanken-und-universalbanken-in-der-krise-eine-bemerkung-zu-obamas-vorschlaegen/).

  • Zustimmung zu Herrn Sochers Gedanken

    [ ]

    Ich finde den Grundgedanken, der dahinter steht sehr gut! Es geht doch nicht darum, dass es momentan für uns besser ist, sondern, dass das System auf lange frist funktioniert. Würden die Banken getrennt werden können die Investmentbanker nicht mehr einfach so mit Geld spielen, welches ihnen eigtl. gar nicht gehört.
    Ich als Kunde müsste mich entscheiden, will ich mein Geld bei einer Bank deponieren, die mir niedrige Zinsen gibt, die vielleicht gerade so die Infaltion decken, an das ich aber schnell rankomme und nur in Unternehmen investiert wird, die es zur Finanzierung brauchen; oder möchte ich damit an die Finanzmärkte, es in myseriöses System stecken, das zwar keiner so richtig versteht, durch das ich aber schnell hohe Gewinne (oder Verluste) erreichen kann. Jeder könnte sich entscheiden, was sein Grundgedanke ist ... investieren - da sind Aktien wohl einträglicher als der normale Zins - oder es sicher und zur ständigen Verfügung haben.
    Ist diese Entscheidung getroffen, kann man sehr wohl zu zwei verschiedenen Banken "rennen" und die "Strapazen" auf mich nehmen zwei Gespräche zu führen. Selbstverständlich muss den Geschäftsbanken verboten sein, in die InvestBanken zu investieren, sonst könne man die Trennung gleich sein lassen.

    Sollte es das Ziel einer Bank sein, möglichst hohe Gewinne zu erzielen, die nur zu wenigen Prozent zum Kunden zurückfließen, oder ist es nicht das Grundlegende Prinzip einer Bank Geld von dem jenigen zu nehmen, der momentan ausreichend hat und es demjenigen zu geben, der es braucht um zu investieren.

  • Zustimmung

    [ ]

    Ich sehe das ähnlich wie Moin. Ich finde Vertrauen ist hier die Basis, dies nimmt mir die Entscheidung meist von ganz alleine ab. Gerade in dem Bereich Kredite

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Autor

Karl Socher

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Schlagworte

Banken, Bankentrennung, Finanzkrise, Trennbanken, Universalbanken

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