Willi Koll
Willi Koll arbeitete von 1977 bis 2011 im Bundesministerium
für Wirtschaft und im Bundesministerium der Finanzen, davon mehr als zehn Jahre
als Ministerialdirigent. Hauptarbeitsgebiete waren Grundsatzfragen der
Wirtschafts- und Finanzpolitik, Wirtschaftspolitik im europäischen und
internationalen Rahmen, Mittelstandspolitik im Leitungsstab Neue Länder des
BMWI, Konjunkturanalysen und Prognosen sowie wirtschaftswissenschaftliche
Politikberatung.
Er war langjähriges Mitglied im Wirtschaftspolitischen
Ausschuss der EU und der OECD sowie langjähriges Gründungsmitglied im
Makroökonomischen Dialog der EU, in dem sich seit 1999 Vertreter der
Finanzminister, der Präsident der EZB, die Kommissare für Wirtschafts- und
Finanzpolitik bzw. für Beschäftigungspolitik, die Spitzen der europäischen
Arbeitgeberverbände und des Europäischen Gewerkschaftsbundes sowie ein
Vertreter der Nicht-Euro-Notenbanken der EU über Lage und Perspektiven der
wirtschaftlichen Entwicklung in der EU sowie die wirtschaftspolitischen
Herausforderungen austauschen. Er war gleichzeitig Vorsitzender des
vorbereitenden Makroökonomischen Dialogs auf technischer Ebene.
Während seiner Zeit im aktiven Dienst und danach hat er
vielfältige Artikel und Beiträge zur Wirtschaftspolitik veröffentlicht, zuletzt
einen Artikel „Stabilität im klimapolitischen Wandel“ (Wirtschaftsdienst April
2022).
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