Stephan Thomsen

Stephan Thomsen ist seit 2011 Professor für Volkswirtschaftslehre, insb. Angewandte Wirtschaftspolitik, an der Leibniz Universität Hannover. Seit 2019 ist er Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der empirischen Wirtschaftsforschung und Ökonometrie, insbesondere der angewandten Ökonometrie, Mikroökonometrie und (mikro)ökonometrischen Evaluation. Daneben beschäftigt er sich mit Fragen der Arbeitsmarkt- und Bildungsökonomik, vor allem im Bereich der Evaluation von Politikreformen einschließlich ihrer Nutzen-Kosten-Relation, zum Humankapitalaufbau, zur Migration und zur sozialen Sicherung, sowie der Kriminalprävention.

Er studierte Volkswirtschaftslehre (Dipl.-Volksw., 2001) an der Universität Frankfurt am Main und Betriebswirtschaftslehre an den Universitäten Frankfurt am Main und Hagen (Dipl.-Kfm., 2004). Im Jahr 2006 wurde er an der Universität Frankfurt in Volkswirtschaftslehre promoviert. Im Anschluss war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZEW Mannheim im Forschungsbereich „Arbeitsmärkte und Personalmanagement“ tätig. Von 2007 bis 2011 war er Stiftungsjuniorprofessor für Arbeitsmarktökonomik an der Universität Magdeburg. Im Jahr 2011 wurde er zum Professor für Angewandte Wirtschaftspolitik an der Leibniz Universität Hannover berufen und übernahm gleichzeitig die Aufgabe der wissenschaftlichen Leitung und Geschäftsführung des NIW Hannover, dessen Direktor und Vorstandsvorsitzender er bis Juni 2016 war. In weiteren Funktionen ist er u.a. Geschäftsführender Leiter des Centers für Wirtschaftspolitische Studien (CWS) Hannover, Mitglied im Vorstand des Leibniz Center for Science and Society (LCSS) Hannover, Research Associate am ZEW Mannheim und Research Fellow des IZA Bonn.

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