Dieser Beitrag untersucht mit Daten der Arbeitskräfteerhebung, ob die Erwerbstätigen in der Schweiz während der Corona-Pandemie häufiger die Branche gewechselt haben. Es zeigt sich, dass es 2020 und 2021 nicht zu mehr, sondern weniger Branchenwechsel kam. Das gilt über beide Pandemiejahre betrachtet selbst für das Gastgewerbe. Mögliche Erklärungen für den gegenwärtig hohen Fachkräftemangel im Gastgewerbe sind die ausgebliebenen Neueinstellungen während den Pandemiejahren sowie die Tatsache, dass sie als Branche mit hoher Personalfluktuation und relativ unattraktiven Arbeitsbedingungen besonders unter der aktuell grossen Konkurrenz um Fachkräfte leidet.
Einleitung
Branchenwechsel von Beschäftigten sind ein wichtiges Element einer dynamischen Wirtschaft, da sie die Anpassung an neue strukturelle Bedingungen beschleunigen. Vielfach wurde die Vermutung geäussert, dass es während der Corona-Krise zu einer verstärkten Reallokation der Beschäftigten zwischen den Branchen und dadurch zu einer Beschleunigung des strukturellen Wandels kam. Medienwirksam wurde zum Beispiel die vermeintlich massenhafte Abwanderung von Beschäftigten des Gastgewerbes in andere Branchen thematisiert. Tatsächlich gibt es für Deutschland Evidenz, dass ehemalige Beschäftigte aus Krisenbranchen vermehrt in anderen Branchen nach Stellen suchten (Bauer et al. 2020) und für gewisse Berufsgruppen zeigt sich auch ein Anstieg bei den realisierten Berufswechseln (Röttger und Weber 2021).
Wie sieht die Situation in der Schweiz aus? In diesem Beitrag untersuchen wir mit Daten der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung (SAKE), wie hoch der Anteil Beschäftigter war, der innerhalb eines Jahres die Branche verlassen hat, wohin gewechselt wurde und welche Branchen während der Corona-Krise aussergewöhnlich viele Branchenabgänge zu verkraften hatte. Einen besonderen Fokus legen wir auf das Gastgewerbe und das Gesundheitswesen, weil diese Branchen in der öffentlichen Debatte um Branchenwechsel in den vergangenen Monaten einen prominenten Platz einnahmen.
Aus methodischer Sicht ist es wichtig zu erwähnen, dass wir im Gegensatz zu Röttger und Weber (2021), die die Reallokation von Beschäftigten während Corona in Deutschland untersuchen, auf Branchen- und nicht auf Berufswechsel fokussieren. Zudem beschränken wir unsere Analyse nicht wie Röttger und Weber (2021) auf Berufswechsel von Beschäftigten, die zwischenzeitlich arbeitslos waren. Wir berücksichtigen auch Transitionen von Beschäftigten ohne dazwischenliegende Arbeitslosigkeit. Wir vermuten, dass die Berücksichtigung von Job-zu-Job-Transitionen einen wichtigen Einfluss auf die Betrachtung haben könnten, da diese oft freiwillig passieren. Zudem fokussieren wir auf realisierte Transitionen und nicht wie Bauer et al. (2020) auf Wechselabsichten. Dafür sind beide Marktseiten relevant: Es spielt nicht nur die Bereitschaft der Beschäftigten eine Rolle, die Branche zu wechseln, sondern auch die Bereitschaft der Betriebe, Beschäftigte aus anderen Branchen anzustellen.
Haben die Beschäftigten während der Corona-Krise häufiger die Branche gewechselt?
Eine Untersuchung von Salvi et al. (2022) zeigt, dass in der Schweiz der Anteil der Erwerbstätigen, die während der Corona-Krise ihre Stelle gewechselt haben, nicht zugenommen hat. Doch wie hat sich der Anteil derjenigen entwickelt, die ihre Branche verlassen haben, und wohin sind sie gewechselt?
Abbildung 1 zeigt für die Gesamtwirtschaft, das Gastgewerbe und das Gesundheitswesen den Anteil der Arbeitskräfte, die in der gleichen Branche beschäftigt waren, wie ein Jahr zuvor. Über alle Branchen hinweg bleiben rund sechs von sieben Beschäftigten von einem Jahr zum nächsten in der gleichen Branche beschäftigt. Diese Rate blieb gesamtwirtschaftlich auch während Corona stabil - es kam also nicht zu einem Anstieg der Branchenabgänge.
Das Gesundheitswesen zeichnete sich schon vor Corona durch unterdurchschnittlich viele Branchenwechsel aus. Daran hat sich auch während der Corona-Krise wenig geändert. Ein etwas anderes Bild ergibt sich, wenn man das Gastgewerbe (rote Linie, Abbildung 1) betrachtet. Aufgrund der relativ kleinen Stichprobengrössen sollten einzelne Quartalswerte zwar nicht überbewertet werden. Trotzdem legen die Zahlen nahe, dass der Anteil der Beschäftigten, die in der Branche blieben, während einigen Corona-Quartalen tief war. Umgekehrt stieg der Anteil derjenigen, die innerhalb eines Jahres die Branche verlassen haben, von 27% im ersten Quartal 2020 auf 35% im dritten und vierten Quartal 2020. Danach ging der Wert wieder auf das Niveau von 2018 zurück. Der Frage, ob die Beschäftigten des Gastgewerbes im Jahr 2020 von einer Branche zur nächsten wechselten oder zunächst nach dem Branchenabgang ohne Erwerbsarbeit blieben, widmen wir uns später.
Abbildung 1: Anteil Arbeitskräfte, die in der gleichen Branche beschäftigt sind wie im Jahr zuvor
Bemerkungen: Diese Grafik zeigt den Anteil Arbeitskräfte einer Branche, die in der gleichen Branche beschäftigt sind wie im Jahr zuvor, gemessen an der Gesamtzahl der Beschäftigten des Vorjahres.
Lesebeispiel: Von den Personen, die im Q1 2018 im Gastgewerbe arbeiteten, waren im Q1 2019 77% noch immer im Gastgewerbe tätig.
Zunächst werfen wir einen Blick auf die Situation von Arbeitslosen, die einen Job suchen. In Abbildung 2 untersuchen wir die Arbeitsmarkttransitionen von Personen, die zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres erwerbslos waren. Entweder haben sie in der Zwischenzeit den (Wieder-) Einstieg in den Arbeitsmarkt geschafft, sind weiterhin erwerbslos oder sie sind zu den Nichterwerbspersonen gewechselt - das heisst, sie haben den Arbeitsmarkt verlassen.
Vor der Pandemie im Jahr 2019 gelang es gut der Hälfte aller Erwerbslosen des Vorjahres innerhalb eines Jahres (wieder) in den Arbeitsmarkt einzusteigen. Etwas weniger als ein Drittel blieb arbeitslos und rund 20% verliessen den Arbeitsmarkt. Während der Pandemie war es deutlich schwieriger, die Erwerbslosigkeit zu verlassen. Das zeigt sich daran, dass ein deutlich grösserer Teil derjenigen, die vor einem Jahr bereits erwerbslos waren, auch ein Jahr später erwerbslos war. Spiegelbildlich entwickelte sich der Anteil derjenigen, die innerhalb eines Jahres einen Job gefunden haben. Im Jahr 2021 hat sich die Situation wieder etwas normalisiert. Der Anteil Erwerbsloser, die innerhalb eines Jahres den Arbeitsmarkt verlassen haben, blieb über den gesamten Zeitraum relativ konstant. Dies deutet darauf hin, dass es trotz der Pandemie über alle Berufsgruppen betrachtet nicht überdurchschnittlich viele Arbeitslose gab, die entmutigt aufgehört haben, nach einer Stelle zu suchen.
Abbildung 2: Arbeitsmarkttransitionen von Personen, die ein Jahr zuvor erwerbslos (gemäss ILO Definition) waren
Bemerkungen: Die Grafik zeigt den Anteil an Personen, die ein Jahr zuvor erwerbslos waren und nun den (Wieder-) Einstieg in den Arbeitsmarkt geschafft haben, in der Erwerbslosigkeit blieben oder in die Nichterwerbstätigkeit wechselten. Lesebeispiel: Von den Personen, die ein Jahr zuvor erwerbslos waren, waren im ersten Quartal 2020 53% der Personen (wieder) erwerbstätig. Dieser Anteil nahm in den darauffolgenden Quartalen ab.
Wie hat sich die Mobilität der Arbeitnehmenden zwischen den einzelnen Branchen während der Corona-Krise entwickelt?
Abbildung 3 zeigt, wie sich in den einzelnen Branchen die Wechsel zwischen den verschiedenen Arbeitsmarktstati zwischen Ende 2019 und Ende 2020 im Vergleich zu vor der Pandemie veränderten. Dabei unterscheiden wir zwischen Wechsel in eine andere Branche, Wechsel in die Erwerbslosigkeit, Rückzug aus dem Arbeitsmarkt (Nichterwerbstätigkeit) und Verbleib in der gleichen Branche.
Die Abbildung zeigt erstens in Übereinstimmung mit anderen Arbeitslosenstatistiken, dass in den meisten Branchen im Vergleich zu vor der Pandemie der Anteil der Beschäftigten zunahm, die zwischen der zweiten Hälfte 2019 und der zweiten Hälfte 2020 erwerbslos wurden. Besonders ausgeprägt war der Anstieg im Gastgewerbe, in den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungsberufen sowie im Handel und Reparaturgewerbe.
Zweitens zeigt die Grafik, dass in vielen Branchen zwischen 2019 und 2020 der Anteil derjenigen zunahm, die in der gleichen Branche geblieben sind. Die Corona-Krise hat im ersten Jahr also nicht zu mehr, sondern weniger Branchenwechsel geführt. Wichtige Gründe hierfür dürften die grosse Verbreitung der Kurzarbeit sowie die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit gewesen sein, welche Branchenwechseln eher entgegenwirken. Eine Rolle dürfte auch gespielt haben, dass viele Betriebe 2020 auf Neueinstellungen verzichteten, was einen Branchenwechsel erschwert.
Zu den Ausnahmen in dieser Hinsicht gehören das Baugewerbe und das Gastgewerbe. In diesen beiden Branchen beobachten wir zwischen 2019 und 2020 mehr Branchenabgänge als vor Corona. In welchen Status diese Abgänge erfolgten, war aber sehr unterschiedlich. Im Baugewerbe fanden viele der zusätzlichen Branchenabgänger in einer anderen Branche einen Job.
Im Gastgewerbe hingegen stieg vor allem der Anteil derjenigen, die erwerbslos wurden. Zudem kehrte ein beachtlicher Teil der Beschäftigten des Gastgewerbes dem Arbeitsmarkt den Rücken und wechselte in die Nichterwerbstätigkeit. Dies dürfte damit zusammenhängen, dass das Gastgewerbe von den Eindämmungsmassnahmen besonders betroffen waren und es gerade zu Beginn der Corona-Krise zu einer grossen Entlassungswelle kam. Zudem dürfte sich ein Teil der Beschäftigten auch freiwillig aus dem Arbeitsmarkt zurückgezogen haben, etwa aus Angst vor Ansteckungen während der Arbeit (vgl. Lalive, Lehmann und Siegenthaler 2020). Wir beobachten jedoch nur einen minimalen Anstieg des Anteils der Beschäftigten des Gastgewerbes, die zwischen Ende 2019 und Ende 2020 vom Gastgewerbe in eine andere Branche wechselten. Dies deckt sich mit einer Untersuchung von Salvi et al. (2022), die ebenfalls findet, dass es während der Corona-Krise keine Flucht aus dem Gastgewerbe in andere Branchen gab. Im Gesundheitswesen schliesslich hat sich im ersten Pandemiejahr im Vergleich zu der Zeit vor Corona relativ wenig geändert. Es kam - zumindest über alle Berufsgruppen und Betriebe hinweg betrachtet - nicht zu einer verstärkten Abwanderung aus der Branche.
Abbildung 3: Transitionen zwischen verschiedenen Arbeitsmarktstati per Ende 2020, verglichen mit Werten vor der Corona-Pandemie (in %)
Bemerkungen: Abgebildet
ist die Veränderung der Transitionswahrscheinlichkeiten zwischen verschiedenen
Arbeitsmarktstati im Jahr 2020 verglichen mit der Zeit vor Corona. Im Jahr 2020
betrachten wir die realisierten Transitionsraten zwischen dem dritten und
vierten Quartal 2019 und dem dritten und vierten Quartal 2020. Für die Zeit vor
Corona verwenden wir die durchschnittlichen Transitionsraten zwischen 2017 und
2018 sowie zwischen 2018 und 2019, ebenfalls jeweils für das dritte und vierte
Quartal der Jahre. Die Veränderungen sind in Prozentpunkten.
Lesebeispiel: Ende 2020 blieben ca. 5% mehr Arbeitskräfte im Immobiliensektor
und sonst. wirtschaftliche Dienstleistungssektor tätig als dies vor der
Corona-Pandemie üblich war.
Wie hat sich die Situation im zweiten Corona-Jahr 2021 entwickelt? Analog von Abbildung 3 vergleicht Abbildung 4 die Branchentransitionen zwischen Ende 2020 und Ende 2021 mit der Situation vor der Corona-Krise.
Die Abbildung zeigt, dass 2021 das Risiko erwerbslos zu werden in den meisten Branchen wieder auf das Vorkrisenniveau zurückging. Lediglich das Gastgewerbe weist noch einen leicht erhöhten Wert auf. Der Anteil derjenigen, die in der gleichen Branchen bleiben, war dagegen 2021 weiterhin in vielen Branchen höher als vor der Krise. Das gilt im zweiten Pandemiejahr für die Branchen “Immobilien und sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen”, für “freiberufliche, wissenschaftliche und technische Dienstleistungsbranchen”, die öffentliche Verwaltung, und, schliesslich, auch für das Gastgewerbe. Jene, die bis Ende 2020 weiterhin im Gastgewerbe beschäftigt waren, blieben der Branche bis zur zweiten Jahreshälfte 2021 also öfters erhalten als üblich. Umgekehrt nahm die Chance eines Branchenwechsels ab. Ein Grund hierfür dürfte wiederum die Kurzarbeit gewesen, die zu diesem Zeitpunkt im Gegensatz zu vor der Krise auch Temporärbeschäftigte abdeckte und zudem für Tieflohnbezüger und Tieflohnbezügerinnen höhere Ersatzquoten vorsah. Im Gesundheitswesen, unserer zweiten Fokusbranche, veränderte sich die Situation im Vergleich zu vor der Corona-Krise auch im Jahr 2021 nicht wesentlich.
Abbildung 4: Transitionen zwischen verschiedenen Arbeitsmarktstati per Ende 2021, verglichen mit Werten vor der Corona-Pandemie (in %)
Bemerkungen: Abgebildet ist die Veränderung der Transitionswahrscheinlichkeiten zwischen verschiedenen Arbeitsmarktstati im Jahr 2021 verglichen mit der Zeit vor Corona. Im Jahr 2021 betrachten wir die realisierten Transitionsraten zwischen dem dritten und vierten Quartal 2020 und dem dritten und vierten Quartal 2021. Für die Zeit vor Corona verwenden wir die durchschnittlichen Transitionsraten zwischen 2017 und 2018 sowie zwischen 2018 und 2019, ebenfalls jeweils für das dritte und vierte Quartal der Jahre. Die Veränderungen sind in Prozentpunkten.
Warum herrscht im Gastgewerbe aktuell ein so grosser Fachkräftemangel?
Das Gastgewerbe gehört aktuell zu den Branchen, die über einen besonders ausgeprägten Fachkräftemangel klagen. In zahlreichen Medienberichten wurde deshalb spekuliert, dass es während der Corona-Krise zu einer freiwilligen Abwanderung - einer Kündigungswelle - von ehemaligen Angestellten des Gastgewerbes in andere Branchen kam.
Wie wir gesehen haben, wird diese Erzählung von den gesamtwirtschaftlichen Zahlen nicht gestützt. Der Anteil derjenigen, die innerhalb eines Jahres aus dem Gastgewerbe in andere Branchen wechselten, war über beide Jahre betrachtet sogar unterdurchschnittlich. Im ersten Pandemiejahr ging der Anteil derjenigen, die in der Branche blieben, zwar zurück. Die Branche verlor die Beschäftigten zwischen Ende 2019 und 2020 aber nicht primär an andere Branchen. Stattdessen wurden diese Beschäftigten arbeitslos oder wechselten zu den Nichterwerbspersonen (Abbildung 3). Einige dieser abgehenden Beschäftigten dürften später zwar tatsächlich in andere Branchen gewechselt haben. Da der Abgang mit einer längeren Nichterwerbstätigkeit verbunden war, war der Branchenwechsel wohl aber grösstenteils unfreiwillig. Zudem gab es 2020 und 2021 vergleichsweise wenige offene Stellen in der Branche, was es schwierig machte, in die Branche zurückzukehren.
Die Hauptgründe für den aktuell akuten Fachkräftemangel im Gastgewerbe scheinen anderswo zu liegen. Die Branche ist traditionell durch eine hohe Fluktuation gekennzeichnet. Zwischen 25% und 30% der Beschäftigten verlassen die Branche von einem Jahr auf das nächste (vgl. Abbildung 1). Vor der Corona-Krise konnten diese Abgänge durch Neuanwerbungen aus anderen Branchen oder durch Anstellungen von Arbeitslosen und Nichterwerbspersonen kompensiert werden. Die geschah jedoch in den Pandemiejahren nicht, wie Abbildung 5 zeigt. Beim Anteil der Personen, die neu ins Gastgewerbe kommen, gab es im zweiten Quartal 2020 einen deutlichen Bruch. Die gegenwärtige Fachkräftesituation spitzte sich also wohl auch deshalb zu, weil der Zufluss von neuen Arbeitskräften bei gleichbleibend hoher Abwanderung stockte.
Zu den fehlenden Zugängen in den Jahren 2020 und 2021 gesellt sich im gegenwärtigen Aufschwung zudem nun das Problem, dass die Branche aufgrund der hohen Fluktuationsrate besonders unter der verschärften Konkurrenz zwischen den Branchen um Arbeitskräfte leidet. Weil gerade überall Arbeitskräfte gesucht werden, tut sich das Gastgewerbe besonders schwer, die traditionell hohe Zahl an Abgängen zu kompensieren. Dies könnte auch mit den vergleichsweise unattraktiven Arbeitsbedingungen im Gastgewerbe zusammenhängen.
Abbildung 5: Zuflüsse in das Gastgewerbe relativ zur Gesamtbeschäftigung
Bemerkungen: Zu sehen ist der Anteil an Arbeitskräften im Gastgewerbe, die ein Jahr zuvor noch nicht in der Gastronomie tätig waren. Lesebeispiel: Im Q1 2018 waren ca. 10% der im Gastgewerbe arbeitenden Personen ein Jahr zuvor noch in einer anderen Branche tätig.
Literatur
Bauer, Anja; Keveloh, Kristin; Mamertino, Mariano; Weber, Enzo (2020): [ a ]Wie die Corona-Krise die Suchprozesse am Arbeitsmarkt beeinflusst. IAB-Forum, 05.08.2020.
Lalive, R., Lehmann, T., & Siegenthaler, M. (2020). Die Schweizer Stellensuchenden im COVID19-Lockdown. Enterprise for Society Center, Lausanne.
Röttger, Christof; Weber, Enzo (2021): [ b ]Wo sind die Kellner:innen geblieben? Reallokationen am Arbeitsmarkt in der Coronakrise. Ökonomenstimme, 19.11.2021.
Röttger, Christof; Weber, Enzo (2022): [ b ]Es gab keinen Big Quit in Deutschland. Ökonomenstimme, 23.06.2022.
Salvi, Marco; Müller, Valérie; Schnell, Patrick (2022). Die Corona-Krise hat keine Kündigungswelle ausgelöst. Die Volkswirtschaft, 07. Juni.
©KOF ETH Zürich, 19. Sep. 2022
