Mehr Klimaschutz durch Fall des „Eisernen Vorhangs“?

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Renate Neubäumer, 18. Aug. 2022
Mehr Klimaschutz durch Fall des „Eisernen Vorhangs“? 1.90 5 10

Greta Thunberg sieht im kapitalistischen System einen wesentlichen Grund dafür, dass der Klimawandel nicht adäquat bekämpft wird oder – besser – bekämpft werden kann. Wir untersuchen hier umgekehrt, wie sich der Fall des „Eisernen Vorhangs“ auf den CO2-Ausstoß und damit eine wesentliche Ursache für die Erderwärmung ausgewirkt hat.

„The system that needs to be changed to avert climate disaster is capitalism[ a ]“ (Thunberg, 2019).

Der Zerfall des RGWs begann 1989/90, als sich nach und nach die osteuropäischen Staaten – und damit etwa ein Viertel der Bevölkerung – von der „sozialistischen Spezialisierungsgemeinschaft“ lossagten. 1990/91 erklärten sich zudem die meisten Republiken der Sowjetunion für unabhängig. Schließlich unterzeichneten die politischen Führer von Russland, Belarus und der Ukraine am 7. Dezember 1991 das Belowescher Abkommen2 und beendeten damit die Existenz der Sowjetunion (UdSSR) als „völkerrechtliches Subjekt und als geopolitische Realität“. Damit war der „Eiserne Vorhang“ gefallen.

Wie sich das Ende des RGW und die Auflösung der Sowjetunion auf die CO2-Emissionen der Ostblock-Staaten auswirkte, wurde kaum thematisiert – obwohl ihr Ausstoß klimaschädlicher Gase innerhalb von nur fünf Jahren um 1.430 Mt sank (Tabelle 1). Davon entfiel der Löwenanteil mit einem Minus von 1.230 Mt auf die ehemalige UdSSR3 mit den vier großen Sowjetrepubliken Russland, Ukraine, Belarus und Kasachstan an der Spitze. Sie emittierte 1995 fast ein Drittel weniger CO2 als 1990 und konnte damit ihren Anteil am weltweiten Ausstoß von 18 auf 11 Prozent reduzieren.   

Tabelle 1: Daten zum CO2-Ausstoß, der Bevölkerung und dem Bruttoinlandsprodukt für die Staaten des (ehemaligen) RGW und der EU15 1990 und 1995 

1 CO2-Intensität = CO2-Ausstoß in Relation zum realen BIP in KPP.  2 KPP = Kaufkraftparitäten. 3 Veränderung des realen BIP der ehemaligen Sowjetunion ohne Moldawien  4 Veränderung des realen BIP für Ungarn 1991 bis 1995.   Quellen: Weltbank-Datenbank (2020), World development indicators; Crippa, M. et al. (2020): Fossil CO2 emissions; eigene Berechnungen. 

Auslöser für den Rückgang der CO2-Emissionen waren Transformationsprozesse zu mehr auf Märkten basierenden Volkswirtschaften, die mit verschiedenen Reformen, wie dem Recht auf Privateigentum an Produktionsmitteln und der Liberalisierung der Preise, eingeleitet wurden, sowie die Auflösung des RGW, die zu weniger Arbeitsteilung und Handel zwischen den Ostblockstaaten führte. Die Folgen waren ein starker Strukturwandel und ein Einbruch der gesamtwirtschaftlichen Produktion, die die verschiedenen Ostblockstaaten in unterschiedlichem Ausmaß trafen. Am stärksten betroffen waren die Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Dort wurden, insbesondere in Russland, Kapazitäten in der überdimensionierten und ineffizienten Schwerindustrie sowie in der Leichtindustrie abgebaut, während der Öl- und der Dienstleistungssektor an Bedeutung gewannen.4 Gleichzeitig sank zwischen 1990 und 1995 das russische Bruttoinlandsprodukt (BIP) nominal um fast ein Viertel und real um 38 Prozent; ähnlich stark nahm die reale Wirtschaftsleistung in Weißrussland und Kasachstan ab, und die Ukraine büßte mehr als die Hälfte ihres realen BIP ein.5 Auch in den europäischen Ostblockstaaten kam es zu Rezessionen, die jedoch deutlich schwächer ausfielen als in der ehemaligen Sowjetunion und schneller wieder zu Wachstum führten.6

Einbruch der gesamtwirtschaftlichen Produktion war wesentliche Ursache für weniger CO2-Emissionen

Aussagen zu machen, welche Ursachen im Einzelnen die CO2-Emissionen in den ehemals sozialistischen Staaten so stark reduziert haben, ist kaum möglich. Eine wesentliche Rolle hat allerdings der Einbruch der gesamtwirtschaftlichen Produktion gespielt, der zugleich erhebliche Wohlfahrtsverluste für die Bevölkerung auslöste. In den Ländern, in denen die Wirtschaftsleistung am stärksten zurückging, sank auch der CO2-Ausstoß am meisten, beispielsweise in der Ukraine um mehr als 40 Prozent und in Russland und Kasachstan um etwa 27 Prozent; dagegen nahm in den europäischen Ostblockstaaten mit realem Wachstum der CO2-Ausstoß weniger ab, in Ungarn um 15 Prozent und in Polen um 4 Prozent (Tabelle 1).

Dabei dürften die offiziellen Statistiken den Rückgang der Wirtschaftsleistungen allerdings überschätzt haben, denn während der Planwirtschaft meldeten die Unternehmen oft übertriebene Produktionszahlen, um Boni und andere Vorteile zu erhalten, und stellten Waren her, die später unverkäuflich waren (OECD, 1995, S. 8 f.; Shleifer, Tresiman, 2005, S. 153 ff.; Internationaler Währungsfonds, 2000). Das änderte sich mit der Einführung von Märkten: Die Unternehmen untertrieben jetzt ihre Produktion, um hohe Steuerzahlungen zu vermeiden, und strebten die Herstellung marktfähiger Produkte an. Zudem kam es zu einem kräftigen Wachstum der Schattenwirtschaft.

Zu weniger CO2-Ausstoß dürfte auch beigetragen haben, dass der Fall des „Eiserne Vorhangs“ den ehemaligen RGW-Staaten den Zugang zu energieeffizienteren „West-Technologien“ und dafür benötigten Maschinen und Bauteilen eröffnete, und dass gegenüber der Planwirtschaft deutlich gestiegene Energiepreise zu Einsparungen führten. Hinzu kamen Änderungen des Energie-Mix (Tabelle A1 im Anhang): So reduzierten alle Ostblockstaaten ihren Verbrauch an Öl, denn sie mussten dafür deutlich höhere Preise bezahlen, und einige von ihnen konnten mit dem Verkauf von Öl hohe Erlöse am Weltmarkt erzielen. Dagegen behielten die ehemaligen RGW-Staaten ihren Gasverbrauch bei oder senkten ihn vergleichsweise wenig.

Schlussfolgerungen

Welche Schlussfolgerungen lassen sich aus unserer Analyse ziehen?

  • Durch den Fall des „Eisernen Vorhangs“ sank der CO2-Ausstoß des RGW, des Wirtschaftsbündnisses der sozialistischen Staaten, innerhalb von nur 5 Jahren um 1.430 Mt und damit um fast 80 Prozent der Menge, die die EU15 bis 2030, d. h. innerhalb von 40 Jahren, mit Ihrem ehrgeizigen 55-Prozent-Ziel einsparen möchte. Damit hat sich der Fall des „Eisernen Vorhangs“ als Klimaschutzprogramm erwiesen.
  • Der Preis dafür war allerdings hoch: Die Ostblockstaaten und unter ihnen insbesondere die Nachfolgestaaten der Sowjetunion konnten ihrer Bevölkerung 1995 nur eine noch schlechtere Versorgung mit Gütern und Dienstleistungen bieten. Ihr Pro-Kopf-Einkommen betrug – selbst in Kaufkraftparitäten (KPP) – nur einen Bruchteil des Werts der EU15 (Tabelle 1). Beispielsweise erreichten das ukrainische und das russische Pro-Kopf-Einkommen in KPP 1995 etwa ein Fünftel bzw. ein Viertel des EU15-Werts und das polnische gut ein Drittel (Weltbank-Datenbank, 2020; Tabelle 1).
  • Entsprechend blieb im Ostblock die CO2-Intensität, d. h. der CO2-Ausstoß je Einheit des realen BIP in KPP, weiterhin hoch. In den Nachfolgestaaten der Sowjetunion war sie 1995 3½- bis 5½-mal so hoch wie in der EU15 (beispielsweise 0,88 t je 1 000 US-$ BIP in Russland im Vergleich zu 0,25 in der EU15), und auch in den meisten europäischen Ostblockstaaten betrug sie das 1½- bis 3-fache des EU15-Werts (Tabelle 1).

Tabelle 2: Veränderungen des CO2-Ausstoßes und CO2-Ausstoß pro Kopf für Staaten des (ehemaligen) RGW und die EU15 im Zeitraum 1990 bis 2019  

1 Die NDCs (Nationally Determined Contributions) beziehen sich auf den Treibhausgas-Emissionen.  Quellen: Crippa, M. et al. (2020): Fossil CO2 emissions, und eigene Berechnungen; Pariser Abkommen (2021).

Schließlich zeigt auch die weitere Entwicklung der CO2-Emissionen bis 2019, dem letzten „Vor-Corona“-Jahr, dass der Fall des „Eisernen Vorhangs“ wesentlich zu einer geringeren Erderwärmung beigetragen hat: Auch zwischen 2019 und 1990 ist der CO2-Ausstoß der ehemaligen Sowjetunion und der weiteren RGW-Staaten stark gesunken (Tabelle 2). Dabei gibt es allerdings bei Russland, dem bei weitem größten Nachfolgestaat der Sowjetunion, zwei „Wermutstropfen“: Erstens hat das Land zwischen 1995 und 2019 seine CO2-Emissionen kaum noch gesenkt, so dass 2019 sein Pro Kopf-Ausstoß weiterhin sehr hoch war. Zweitens sieht sein 2020 für das Pariser Abkommen eingereichter NDC vor, zwischen 1990 und 2030 30 Prozent weniger CO2 zu emittieren und damit nur 2½ Prozentpunkte weniger als 2019 (Pariser Abkommen, 2021).7

Literatur

Bischoff, H. (1988): Umweltschutzprobleme in Osteuropa. In: Tudyka, K., (Hg.): Umweltpolitik in Ost- und Westeuropa. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden: 47-81.

BP (2020): BP Statistical review of World energy 2020. 69. Aufl., London. http://www.bp.com/statisticalreview[ b ] (09.09.2020).

Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) (2021): Die GUS - 30 Jahre nach Gründung nur noch von symbolischer Bedeutung. https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/344318/die-gus-30-jahre-nach-gruendung-nur-noch-von-symbolischer-bedeutung/[ c ] (02.05.2022).

Crippa, M. et al. (2020): Fossil CO2 emissions of all world countries - 2020 Report. Publications Office of the European Union, Luxemburg. https://ec.europa.eu/jrc/en/publication/eur-scientific-and-technical-research-reports/fossil-co2-emissions-all-world-countries-2020-report[ d ] (08.08.2021).

Dauderstädt, M. (2004): Transformation und Integration der Wirtschaft der postkommunistischen Beitrittsländer. Aus Politik und Zeitgeschichte B5-6/2004. https://www.bpb.de/apuz/28536/transformation-und-integration-der-wirtschaft-der-postkommunistischen-beitrittslaender[ e ] (06.05.2019).

Internationaler Währungsfonds (IWF) (2000): Transformationsländer: Die IWF-Perspektive zu den Fortschritten und Aussichten. 3. November 2000. https://www.imf.org/external/np/exr/ib/2000/deu/110300g.htm[ f ] (03.02.2021).

Jänicke, M. (1989): Umweltpolitisches Staatsversagen im Realen Sozialismus. In: Schreiber, H.[ g ] (Hg.): Umweltprobleme in Mittel- und Osteuropa. Campus Verlag, Frankfurt am Main: 43-58.

Komarov, B., Goldman, M. I. (1980): The destruction of nature in the Soviet Union. New York, White Plains (Sharpe).

OECD (1995): OECD Economic Surveys: The Russian Federation 1995. OECD Publishing, Paris. https://www.oecd-ilibrary.org/economics/oecd-economic-surveys-the-russian-federation-1995_9789264167032-en[ h ] (15.03.2020).

OECD (2007): OECD Economic Surveys: Ukraine 2007. OECD Publishing, Paris. https://www.oecd-ilibrary.org/economics/oecd-economic-surveys-ukraine-2007_eco_surveys-ukr-2007-en (26.04.2022).

OECD (verschiedene Jahre): OECD Environmental Performance Reviews: Russian Federation 1999; Czech Republic 1999; Hungary 2000; Poland 2003). OECD Publishing, Paris (09.02.2022).

Pariser Abkommen: Internetseite zu den NDCs. https://www4.unfccc.int/sites/ndcstaging/Pages/Home.aspx[ i ] (3.8.2021).

Schreiber, H.[ g ] (Hg.) (1989): Umweltprobleme in Mittel- und Osteuropa. Campus Verlag, Frankfurt am Main.

Shleifer, A., Tresiman, D. (2005): A normal country: Russia after communism. Journal of Economic 19(1): 151-174.

Stipsicz, K. (1984): Natur ohne Chance. ZEIT Online, 12. Oktober 1984. https://www.zeit.de/1984/42/natur-ohne-chance/komplettansich[ j ]. (09.02.2022).

Thunberg, G. (2019), Rede bei der COP24 Klimakonferenz. Polen 2019. https://twitter.com/RealMediaGB/status/1074689330155786245?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1074689330155786245%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Ftheconversation.com%2Fclimate-strikes-greta-thunberg-calls-for-system-change-not-climate-change-heres-what-that-could-look-like-112891[ k ] (02.04.2022).

Weißenburger, U. (1993): Grundlegende Daten zur Umweltsituation in den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Vierteljahrshefte zur Wirtschaftsforschung. 62(1/2): 43-57.

Welfens, M. (1988): Umweltpolitik im Sozialismus: Diagnose, Analyse, Perspektive. In: Tudyka, K., (Hg.): Umweltpolitik in Ost- und Westeuropa. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden: 81-112.

Weltbank-Datenbank (2020): World development indicators. https://databank.worldbank.org/source/world-development-indicators[ l ] (09.02.2021).

Anhang

Tabelle A1: Energie-Mix in den Staaten des (ehemaligen) RGW und der EU15 1990 und 1995

1 PEV = Primärenergieverbrauch.   2  EJ = Exajoules (= 1018 Joules = 277,8 x 109 kWh).  3 (Ehemalige) Sowjetunion ohne baltische Staaten. 
Quelle: BP: BP Statistical review of World energy (2020).

Endnoten

1 Darüber hinaus gab es im „Realen Sozialismus“ viele Regionen mit kontaminierten Böden, und Luft und Wasser waren stark mit Schadstoffen belastet (Komarov, Goldman, 1980; Jänicke, 1989; Schreiber, 1989; Weißenburger, 1993; Welfens 1988; OECD, verschiedene Jahre).

2 Mit dem Belowescher Abkommen gründeten Russland, Belarus und die Ukraine gleichzeitig die Gemeinschaft unabhängiger Staaten (GUS), der sich am 21. Dezember 1991 acht weitere frühere Sowjetrepubliken anschlossen. Georgien folgte erst 1993, während die baltischen Staaten nicht Mitglieder der GUS werden wollten (Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), 2021).

3 Ehemalige UdSSR mit baltischen Staaten.

4 Zur Entwicklung in Russland vgl. OECD (1995), zu der in der Ukraine OECD (2007) und zur Entwicklung in allen Transformationsländern Internationaler Währungsfonds (2000).

5 Für die baltischen Staaten, deren CO2-Ausstoß am stärksten zurückging, liegen für 1990 keine BIP-Daten vor. Der Anteil des Baltikums an der Bevölkerung der Sowjetunion betrug allerdings nur 2,8 Prozent.

6 Die reale Wirtschaftsleistung sank in Rumänien und Bulgarien mit 11 bzw. 12½ Prozent am stärksten, d. h. in den europäischen Ostblockstaaten, die am weitesten von marktwirtschaftlichen Systemen entfernt waren. Ungarn und Polen, in denen schon vor 1990 Reformen und Privatisierungen stattgefunden hatten, erzielten sogar ein reales Wachstum von etwa 1 Prozent bzw. 12 Prozent. Dazu dürfte allerdings auch beigetragen haben, dass die EU schon ab 1989 beide Länder bei ihren Transformationsprozessen mit dem PHARE-Programm (Poland Hungary Assistance for Restructuring of the Economy) unterstützte (Dauderstädt, 2004).

7  Der NDC (Nationally Determined Contribution) Russlands bezieht sich auf den Treibhausgasausstoß.

©KOF ETH Zürich, 18. Aug. 2022

 
Mehr Klimaschutz durch Fall des „Eisernen Vorhangs“? 1.90 5 10

Kommentare

Dieser Artikel hat 4 Kommentare.
  • Zitat

    [ ]

    Sehr schöner Artikel. Aber das Zitat, das Sie Thunberg zuschreiben ist nicht von Thunberg sondern von Sheila M. Cannon. https://www.tcd.ie/research/profiles/?profile=cannonsh
    Und zwar aus diesem Aufsatz:
    https://theconversation.com/climate-strikes-greta-thunberg-calls-for-system-change-not-climate-change-heres-what-that-could-look-like-112891

  • Zitate von Greta Thunberg

    [ ]

    Vielen Dank für den Hinweis. Greta Thunbergs macht die Aussage: „If solutions within this system are so difficult to find then maybe we should change the system itself". Darauf nimmt Sheila M. Cannons Artikel Bezug und stellt die Verbindung zum Kapitalismus her.

    Zudem fordert G. Thunberg in einem offenen Brief an „EU and Gobal leaders“: „Because if we are to avoid a climate catastrophe we have to make it possible to tear up contracts and abandon existing deals and agreements … . And those types of actions are not politically, economically or legally possible within today’s system“ (https://climateemergencydeclaration.org/open-letter-from-greta-thunberg-facetheclimateemergency/).

  • Korrigierte Einleitung

    [ ]

    Richtig lautet die Einleitung zu meinem Artikel:

    Greta Thunberg und andere Klimaaktivistinnen sehen im kapitalistischen System einen wesentlichen Grund dafür, dass der Klimawandel nicht adäquat bekämpft wird oder – besser – bekämpft werden kann. Wir untersuchen hier umgekehrt, wie sich der Fall des „Eisernen Vorhangs“ auf den CO2-Ausstoß und damit eine wesentliche Ursache für die Erderwärmung ausgewirkt hat.

    „The system that needs to be changed to avert climate disaster is capitalism“ (Cannon, 2019).

  • Thunbergs Inkompetenz

    [ ]

    Thunberg meint vermutlich, dass Zentralverwaltungswirtschaft ZVW besser geeignet ist, externe Kosten zu internalisieren als Kapitalismus=Marktwirtschaft es vermag..Dafür gibt es weder theoretisch noch empirisch irgendwelche Belege.

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Autor

Renate Neubäumer

Renate Neubäumer

Schlagworte

CO2, Eiserner, Klimawandel, Vorhang

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