Harold James

Harold James ist Claude und Lore Kelly Professor für Europäische Studien und Professor für Geschichte an der Princeton University, Professor für Internationale Beziehungen an der  Woodrow Wilson School sowie Marie Curie Visiting Professor am European University Institute. Daneben ist James Direktor des Programms Contemporary European Politics and Society und Mitglied des redaktionellen Beirats der Zeitschrift World Politics. Er ist Vorsitzender des Akademischen Rates der European Association for Banking and Financial History (EABH). Bevor er 1986 in die USA ging, war er während acht Jahren Peterhouse-Fellow. 1982 erhielt er den Ellen MacArthur Preis für Wirtschaftsgeschichte der University of Cambridge, 2004 folgte der Helmut Schmidt Preis für Wirtschaftsgeschichte des Deutschen Historischen Instituts in Washington, DC, und 2005 der Ludwig-Erhard-Preis für sein Schreiben über die Wirtschaft. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf europäischer Wirtschaftsgeschichte im Allgemeinen und der deutschen Geschichte im Speziellen. Er hat Bücher zur deutschen Finanzgeschichte in der Zwischenkriegszeit, dem sich verändernden Charakter der nationalen Identität in Deutschland sowie detaillierte Studien über die Deutsche Bundesbank veröffentlicht. Sein jüngstes Buch «Making the European Monetary Union»  (Harvard University Press, 2012) befasst sich mit der Rolle des Ausschusses der Zentralbankpräsidenten und den Ursprüngen der Europäischen Zentralbank. Das Buch liefert ein tieferes Verständnis der europäischen Währungskrise, indem es den Jahrzehnte dauernden Prozess der Umsetzung der Idee eines europaweiten Währungsunion und einer gemeinsame Währung verfolgt – der Prozess der schliesslich in der Europäischen Zentralbank mündete.

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Kontakt

Prof. Ph.D. Harold James
Princeton University
History Department
129 Dickinson Hall
Princeton
NJ 08544-1017
USA

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