Axel Börsch-Supan
Gründungsmitglied
Axel Börsch-Supan studierte
Volkswirtschaftslehre und Mathematik in München und Bonn und promovierte 1984
am M.I.T. in Cambridge (USA) bei Nobelpreisträger Prof. Daniel McFadden. Danach
war er Assistenzprofessor an der J.F. Kennedy School of Government der Harvard
University. Seit 1989 gehört Börsch-Supan der Universität Mannheim an. Seit
2001 ist er Direktor des von ihm gegründeten Mannheimer Forschungsinstituts
Ökonomie und Demographischer Wandel (MEA).
In seiner Forschung widmet er sich
den mikro- und makroökonomischen Auswirkungen des demographischen Wandels, dem
Sparverhalten der Haushalte, der Reform der sozialen Sicherungssysteme sowie
Arbeits- und Kapitalmarkt-fragen. Börsch-Supan ist ordentliches Mitglied der
Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften und der Deutschen
Nationalakademie Leopoldina. Er war Sprecher des Sonderforschungsbereichs
«Rationalitätskonzepte und Entscheidungsverhalten» der Universität Mannheim,
ist einer der Direktoren des Netzwerks Altern der Universitäten Heidel-berg und
Mannheim und koordiniert den Survey of Health, Ageing and Retirement in Europe
(SHARE).
Börsch-Supan war von 2004 bis 2008 Vorsitzender des wissenschaftlichen
Beirats beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Mitglied des Beraterkreises
«Demographischer Wandel» beim Bundespräsidenten und diverser
Enquetekommissionen. Er leitete die Rentenreformgruppe der
Nachhaltigkeits-(«Rürup»)-Kommission.
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