1999 begann ein Reformprozess innerhalb der Generaldirektion für Wettbewerb der Europäischen Kommission, der die Fusionskontrolle in Europa modernisieren und näher an die Grundsätze ökonomischer Theorie heranführen sollte. Dieser Beitrag untersucht den Erfolg der Reform des Europäischen Fusionsrechts. [ mehr ]
Regulierung
sortieren: Datum | Besuche | BewertungFremdwährungskreditwelle in Osteuropa: Treiber und Gegensteuer
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Fremdwährungskredite sind in vielen Ländern Osteuropas weit verbreitet. Die Aufsichtsbehörden in den betroffenen Ländern haben verschiedene Massnahmen ergriffen, um die Verbreitung einzudämmen. Dieser Beitrag zeigt, dass ausländische Banken kaum die Treiber hinter dieser Verbreitung sind. Zudem zeigt er, dass eine glaubwürdige Makropolitik, welche Bankkunden veranlasst, in lokaler Währung zu sparen, wirksamer sein könnte als die gegenwärtigen regulatorischen Vorschläge, die Interbankfinanzierung in Fremdwährung einzuschränken. [ mehr ]
Basel III: Unvollendet, aber nicht allein
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Basel III wird aus unterschiedlichen Richtungen getadelt: Für die einen sind die Regeln zu streng, für die anderen zu großzügig, vor allem fehle eine systemische Komponente. Dieser Artikel zeigt, dass sich zu Basel III bald neue Institutionen in der EU gesellen werden, die der Krisenprävention dienen. Zudem wird an der Verbesserung und Ergänzung der Eigenkapitalregeln weiter gearbeitet. [ mehr ]
Fairer internationaler Steuerwettbewerb ist eine Fiktion
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Auf der internationalen Ebene fehlt ein Rahmen für fairen fiskalischen Wettbewerb. Entsprechend funktioniert der Steuerwettbewerb nicht, er entfaltet eine Reihe schädlicher Nebenwirkungen, schreibt der Autor in seinem Beitrag – im Gegensatz zu Gebhard Kirchgässner, der sich kürzlich auf Ökonomenstimme positiv zum Steuerwettbewerb geäussert hat. [ mehr ]
Die Schweiz unter Druck: Für und Wider eines internationalen Steuerwettbewerbs
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Schlagworte:Mehr Global Governance: Wunsch statt Realität
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Nie in der Nachkriegsgeschichte war die Nachfrage nach globalen Regelwerken und nationaler Selbstbindung größer als heute – und nie war das Angebot geringer. Auf drei Themenfeldern gleichzeitig (Umwelt, Handel und Finanzmärkte) wird um global gültige Vereinbarungen mit Bindungscharakter gerungen, doch weder Kopenhagen, noch Doha noch die G-20 Gipfel haben bislang einen Durchbruch erkennen lassen. [ mehr ]
Wie Vertrauen wieder gewonnen werden kann
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Trotz aller mathematischen Modelle ist die Finanzwirtschaft nicht mit physikalischen Gesetzen gleichzusetzen. Vielmehr beruht sie auf dem Vertrauen der Marktteilnehmer und kann hoch emotionale Reaktionen auslösen. Während der letzten Finanzkrise wurde dies eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dieser Artikel stellt Wege und Maßnahmen dar, wie Vertrauen wieder gewonnen werden kann. [ mehr ]
Wie lange hält sich ein Regulierungsparadox? Flughafenslots und das Guernsey Transport Board Urteil
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Schlagworte:Die Europäische Bankaufsichtsbehörde: "Raising Rivals' Costs"?
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Weder Ausbruch noch Intensität der Finanzkrise waren auf einen Mangel an europaweiten Regulierungen zurückzuführen. Umso erstaunlicher sind nun die Vorbereitungen für eine EU-Finanzaufsicht. Dabei geht es weniger um den geplanten Europäischen Rat für Systemrisiken, der ja nur beratend tätig sein wird. Kernstück ist vielmehr die geplante "Europäische Bankaufsichtsbehörde". Diese Institution soll mit qualifizierter Mehrheit verbindliche EU-weite Regulierungen vorschlagen und durchsetzen. [ mehr ]
Krisenverträge – Eckpfeiler einer neuen Finanzarchitektur
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Es liegt ein umfangreiches Menü an Vorschlägen auf dem Tisch, wie Banken und banknahe Finanzinstitute vom Staat schärfer reguliert und überwacht werden könnten, mit dem Ziel, eine so grosse Krise wie diejenige der letzten zwei Jahre möglichst zu vermeiden. Wir stellen Krisenverträge vor, eine ordnungspolitische Innovation, welche das Spektrum der bereits vorliegenden Vorschläge erweitert und eine Alternative zu direkten Eingriffen in die Finanzmärkte darstellt. [ mehr ]
