Durchlaufen wir derzeit – in der Terminologie von Daron Acemoglu – eine Transformation von einer Gesellschaft mit inklusiven Institutionen und entsprechend ausgerichteten Eliten hin zu einer von extraktiven Eliten getriebenen Gesellschaft mit extraktiven Institutionen? [ mehr ]
Finanzkrise
Seite 1 | weiter || sortieren: Datum | Besuche | BewertungWie wirkt sich der Wegfall staatlicher Garantien auf die Risikoübernahme von Banken aus?
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Staaten gewähren Banken oft Garantien, um den Zusammenbruch des Finanzsystems zu verhindern. Eine dauerhafte Unterstützung von Banken ist indes mit einer marktwirtschaftlichen Wirtschaftsordnung nicht vereinbar. Deshalb müssen die Garantien sobald wie möglich wieder zurückgenommen werden. Doch wie steht es um die möglichen Auswirkungen der Garantierücknahme? [ mehr ]
Die Krise der Europäischen Währungsunion ist keine Krise des Euro
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Die Zukunft des Euro und der Fortbestand des Euroraums sind ungewiss. Beschränkt man sich allerdings alleinig auf die Performance des Euro ist eine Währungskrise zu negieren. Vielmehr ist der Euroraum starken ökonomischen Ungleichgewichten ausgesetzt, die ohne Reformen nicht behoben werden können [ mehr ]
Die Wirkung einer Finanztransaktionssteuer auf ein instabiles Finanzsystem
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Eine Finanztransaktionssteuer gilt als probates Mittel, um den Finanzsektor zu stabilisieren – und um die sozial unerwünschte Spekulation weniger attraktiv zu machen. Da derzeit das Überleben vieler Finanzinstitutionen von den Refinanzierungsbedingungen an den Finanzmärkte abhängt, würde eine solche Steuer aber ganz im Gegenteil zu einer Gefahr für die Stabilität des Finanzsystems werden. [ mehr ]
Die Krise im Euroraum
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Schlagworte:Die Macht der Meinungsmacher – Wie Ratingagenturen staatliche Verschuldungsdynamiken beeinflussen (können)
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Finanzmärkte reagieren in der gegenwärtigen Staatsschuldenkrise weiterhin auf Meinungsäußerungen der marktbeherrschenden Ratingagenturen – selbst wenn diese in scheinbarem Widerspruch zur vorherigen Bewertung ökonomischer Fundamentaldaten stehen. Dies öffnet der Beeinflussung staatlicher Verschuldungsdynamiken und des politischen Handlungsspielraums durch private Interessen die Tür. [ mehr ]
Die Euro-Finanzkrise als Verteilungskonflikt
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Wirkliche Fortschritte zur Lösung der Eurokrise gibt es nicht. Selbst für europäische Verhältnisse ist das langsame Vorankommen ungewöhnlich. Das liegt aber an der Struktur der Eurokrise, der ein Verteilungskonflikt zugrunde liegt. Einen Ausweg aus dem Dilemma zu finden wird schwer – es bleiben nur zwei «unattraktive» Lösungswege übrig… [ mehr ]
Die Krise, die Banken und ihre Kreditvergabe im Ausland
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Um die Stabilität der Kreditversorgung einschätzen zu können, ist ein genaues Verständnis des Verhaltens multinationaler Banken in Krisenzeiten mit entscheidend. Dieser Beitrag zeigt am Beispiel deutscher Banken und ihrer Auslandsniederlassungen, welche Determinanten für die grenzüberschreitende Kreditvergabe auschlaggebend sind und welche Faktoren das Anpassungsverhalten in der Finanzkrise beeinflusst haben. [ mehr ]
Sparen oder wachsen
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Sparen oder wachsen. Dies seien die alternativen Wirtschaftspolitiken, zwischen denen Politiker gegenwärtig wählen könnten. So ist es im Zuge der Wahlen in Frankreich und Griechenland in der öffentlichen Debatte transportiert worden. Dieses Mutmassen führt die Öffentlichkeit aus verschiedensten Gründen in die Irre. [ mehr ]
Banken und Staaten
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Die Finanzkrise hat das Vertrauen in die Banken erodiert. Eine geplante Volksinitiative in der Schweiz strebt eine Vollgeldreform beziehungsweise die Abschaffung der Geldschöpfung durch Geschäftsbanken an. Die Forderung nach Vollgeld lässt sich mit dem schlichten Hinweis auf wichtige Funktionen der Banken nicht einfach beiseite wischen. [ mehr ]
