Griechenland hat über Target2-Kredite im Eurosystem 106 Mrd. Euro Schulden bei der Deutschen Bundesbank angehäuft. Warum haben sich die Deutschen und die anderen leistenden Regierungen überhaupt auf das Target2-System eingelassen? Die EZB hätte auch ein anderes System annehmen können, z.B. jenes der Schweiz. [ mehr ]
Ezb
Seite 1 | weiter || sortieren: Datum | Besuche | BewertungDie Ungerechtigkeit der Währungsunion
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Die Europäische Währungsunion, insbesondere Deutschland und der Süden Europas, driften diametral auseinander. Dem "Süden" fliesst das Kapital weg und er muss ich sich indirekt bei der Deutschen Bundesbank finanzieren. Es folgt: eine Liquiditätsschwemme im deutschen Bankensektor. Eine Transferunion würden den Fluss umkehren, doch diese würde Deutschland massiv benachteiligen. [ mehr ]
Eurobonds ohne staatliche Garantien
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Wie kann die Krise im Euroraum gestoppt werden? Erstens: Indem man anerkennt, dass es sich um zwei Krisen handelt. Und zweitens: Indem man die zweite Krise, jene des Finanzsektors, von der Staatsschuldenkrise isoliert. Die Finanzkrise liesse sich dann mittels "synthetischer" Eurobonds lösen. Im Gegensatz zu "normalen" Eurobonds funktionieren diese ohne eingebaute staatliche Garantie und bieten somit keine Fehlanreize zur weiteren Verschuldung. [ mehr ]
Wie wirkt "Quantitative Easing"? Evidenz aus Japan
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Japans Zentralbank (BoJ) betrieb nach Platzen einer Immobilienblase anfangs der 1990er Jahr jahrelang ein klassisches "Quantitative Easing". Temporär brachte das zwar Erfolg: die Industrieproduktion stieg nach zwei Jahren signifikant an. Doch verpufften die Effekte rasch wieder. Vor allem wollte sich die erhoffte Inflation nicht einstellen. Ein Lehrstück für die EZB und die Fed? [ mehr ]
Geschwächte EZB - hohe Inflation?
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Schlagworte:Das unsichtbare Bail-Out der EZB
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Die Parlamente der Staaten der Eurozone ringen um einen zukünftigen europäischen Stabilisierungsmechanismus, und sie hoffen, dass ein Rettungspaket von 700 Mrd. Euro die Probleme der europäischen Peripherieländer ein für alle mal lösen wird. Sie sollten aber wissen, dass sie nicht die ersten sind, die ein solches Paket schnüren. Ihr Paket wird lediglich das der EZB ablösen, das einen Umfang von mehr als 300 Mrd. Euro hat und bereits im vierten Jahr läuft. [ mehr ]
Die EZB zwischen Transparenz und Konservativität
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Die EZB ist kein monolithischer Block mit einer gemeinsamen Vorstellung davon, wie wichtig das Ziel Geldwertstabilität ist. Ein Zeichen dafür ist der Rückzug des aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge von EZB-Präsident Trichet Axel Weber. Mehr Transparenz über interne Entscheidungen und die Interessen einzelner Akteure würde das geldpolitische Geschäft etwas einfacher machen. Und es würde auch den Erwartungsdruck der Öffentlichkeit mildern, meinen die Autoren Carsten Hefeker und Blandine Zimmer. [ mehr ]
Quo vadis, Euro(pa)?
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Der französische Finanz- und Währungspolitiker Jacques Rueff hat einmal gesagt, dass Europa über das Geld möglich werde – oder gar nicht. Die Frage nach Sein oder Nichtsein stellt sich auch auf dem kommenden EU-Krisengipfel vom 24./25. März, bei dem endgültig über die Pläne Nicolas Sarkozys und Angela Merkels für einen wahlweise „europäische Wirtschaftsregierung“ oder „Pakt für Wettbewerbsfähigkeit“ genannten Lösungsansatz für die europäische Finanzkrise entschieden werden soll. [ mehr ]
Die Zukunft des Euro
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Die Ereignisse des letzten Jahres haben vielerorts Zweifel über die künftige Stabilität der europäischen Währung aufkommen lassen. Vielfach beruhen diese Zweifel auf der Vorstellung, dass die Währungsstabilität unmittelbar mit der Stabilität der Staatsfinanzen einzelner Volkswirtschaften im Euroraum verbunden sei. Tatsächlich besteht ein solcher Zusammenhang jedoch nur mittelbar. [ mehr ]
