Zuwanderung wird oft mit drohender Arbeitslosigkeit für die einheimische Bevölkerung in Verbindung gebracht. Das deutsche Nachkriegsbeispiel zeigt aber, dass auch ein sehr starker Zustrom nicht zwingend zu einer höheren Arbeitslosigkeit unter den Einheimischen führen muss. [ mehr ]
Beschäftigung
sortieren: Datum | Besuche | BewertungZuwanderung und Arbeitslosigkeit: Lehren aus der deutschen Nachkriegsgeschichte
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Duale Berufsbildung: Zwei Seiten einer Medaille
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Die duale Berufsbildung hat den Vorteil, dass sie jungen Leuten den Übergang vom Bildungs- ins Berufssystem erleichtert. Der Nachteil: die Beschäftigungschancen nehmen mit steigendem Alter ab, da sich Personen mit dualer Ausbildung nicht schnell genug an den strukturellen und technologischen Wandel anpassen können. [ mehr ]
Eine ökonometrische Analyse der Krisenbewältigung Deutschlands
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Dieser Beitrag untersucht mittels zweier makroökonometrischer Modelle, ob die tiefste Rezession der deutschen Nachkriegsgeschichte tatsächlich nur durch den exogenen Impuls erklärt werden kann, der vom Welthandel ausging. Die Ergebnisse zeigen, dass die Exportspezialisierung und die Abkoppelung von der binnenwirtschaftlichen Produktion so gross geworden sind, dass sie kaum noch Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt haben. [ mehr ]
Arbeitsmarkteffekte des internationalen Outsourcings
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Die Kluft zwischen wissenschaftlicher und öffentlicher Debatte über die Rückwirkung des internationalen Outsourcings auf die heimische Beschäftigung ist groß. Geben Unternehmen Kostengründe an, dass sie aus „Niedriglohnländern“ Vorleistungen beziehen oder dort investieren, schrillen in Presse, Politik und Interessenverbänden die Alarmglocken. Weniger besorgt ist man hingegen bei Direktinvestitionen, mit denen die Märkte hoch entwickelter Volkswirtschaften erobert werden sollen. [ mehr ]
Hat die Gesundheitspauschale wirklich keine Auswirkungen auf die Beschäftigung?
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Gebhard Kirchgässner reagiert in seiner Replik auf die Kritik von Johann Eekhoff und Christiane Wolfgramm, die ihm vorwerfen zu verkennen, "dass mit allgemeinen sozialen Transferzahlungen keine Preise subventioniert, sondern Individuen von der Gesellschaft unterstützt werden." Zu meinen, mit dieser Argumentation könne man die Arbeitsmarktauswirkungen von Gesundheitspauschalen mit Sozialausgleich wegreden, ist laut Kirchgässner freilich reine Illusion. [ mehr ]
Die Rolle staatlicher Löhne in der Eurozone
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In den letzten Jahren haben sich beträchtliche makroökonomische Ungleichgewichte innerhalb der Währungsunion ergeben. Hier spielt die Lohn- und Beschäftigungspolitik im öffentlichen Sektor eine wichtige Rolle. Sie war in den letzten Jahrzehnten tendenziell pro-zyklisch und hatte oft einen markanten Einfluss auf Lohnbildung und Wettbewerbsfähigkeit im Privatsektor. Laut diesem Beitrag können derartige Tendenzen durch geeignete institutionelle Anpassungen begrenzt werden. [ mehr ]
Soll Deutschland sein Gesundheitswesen „verschweizern“?
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Deutschland diskutiert heftig über die zukünftige Ausgestaltung des Gesundheitswesens. Dabei wird häufig auf das Schweizer System, insbesondere die Einheitsprämie, als Vorbild verwiesen. Dahinter steht die Hoffnung, der Übergang zu einer Einheitsprämie hätte positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Eine genauere Betrachtung zeigt jedoch: Die ökonomischen Konsequenzen bezüglich der Beschäftigung sind ähnlich – trotz unterschiedlicher Finanzierung. [ mehr ]
