In der aktuellen Debatte über die TARGET2-Salden im Eurosystem wurde das Ausgleichsverfahren des Federal Reserve Systems als mögliche Lösung vorgeschlagen. Doch der Mechanismus in den USA ist rein bilanzieller Natur und führt lediglich zu einer Neuaufteilung der Aktivseite des konsolidierten Notenbanksystems auf die einzelnen Distriktbanken. Zudem ist er nicht auf den Euroraum übertragbar. [ mehr ]
Deutschland
Seite 1 | weiter || sortieren: Datum | Besuche | BewertungDas Fed-System ist nicht die Lösung in der TARGET2-Debatte
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Wider die Privatisierung der Sozialpolitik – Anmerkungen zum Mindestlohn
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Mindestlohnbefürworter und -gegner stehen sich unversöhnlich gegenüber. Beide präsentieren ausschließlich Argumente und empirische Untersuchungen, die ihre Position untermauern. Für unbedarfte Beobachter liegt daher die Vermutung nahe, dass es unter den Ökonomen keinen Konsens gibt hinsichtlich der Frage wie schädlich der Mindestlohn ist. Damit zeigt die wissenschaftliche Diskussion eines sehr deutlich: die Einführung eines Mindestlohns ist sozialpolitisch äußerst riskant. [ mehr ]
Wohin fliessen die von der Bundesbank emittierten Euro-Banknoten?
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Schlagworte:Erhöht Ermessensspielraum bei der Kreditvergabe das Risiko bei Banken?
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Kleinere Banken, auch bekannt als Hausbanken, achten bei der Kreditvergabe eher auf weiche Faktoren, während Transaktionsbanken ihre Kreditentscheide aufgrund "harter" Kreditscoring-Modelle treffen. Dennoch fällt das Kreditrisiko bei beiden Bankenarten ähnlich aus, obwohl die Kunden der Hausbank auf Basis von Finanzkennzahlen ex ante riskanter erscheinen. [ mehr ]
Sanfter Paternalismus und qualitatives Wachstum
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Spätestens seit der Finanzkrise ist klar: Ökonomen müssen breiter als bisher darüber nachdenken, wie sich Marktwirtschaft und weltweites gesellschaftliches Wohlergehen langfristig vereinbaren lassen. Wie wir unsere Weltwirtschaft krisenfester gestalten können, ohne dauerhaft auf Wachstum und bessere Lebensbedingungen für eine Mehrheit der Weltbevölkerung zu verzichten. [ mehr ]
Exportweltmeister Deutschland mit Rückenwind
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Zwei Faktoren stehen hinter dem deutschen Export-Erfolgsmodell. Erstens verfügen deutsche Unternehmen danke einer hohen Lohnzurückhaltung der Erwerbstätigen über Kostenvorteile. Zweitens profitiert die deutsche Wirtschaft von einer äusserst günstigen Wechselkurssituation mit einem tendenziell unterbewerteten Euro. [ mehr ]
Deutschland in der Target-Falle
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Griechenland hat über Target2-Kredite im Eurosystem 106 Mrd. Euro Schulden bei der Deutschen Bundesbank angehäuft. Warum haben sich die Deutschen und die anderen leistenden Regierungen überhaupt auf das Target2-System eingelassen? Die EZB hätte auch ein anderes System annehmen können, z.B. jenes der Schweiz. [ mehr ]
Gebt den Kindern das Wahlrecht
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Minderjährige besitzen zwar keine Wahlberechtigung, dürfen aber ab Geburt Immobilienbesitzer, Unternehmer, Aktionär mit Stimmrecht und Steuerzahler sein, ab dem 14. Lebensjahr die Religionsfreiheit ausüben und ab dem 16. Lebensjahr heiraten, Auto fahren und an den Sozialwahlen teilnehmen. Es wird Zeit, dies zu ändern. Eine ökonomische Betrachtung. [ mehr ]
Mit Robin Hood gegen Altersarmut? Irrwege im Sherwood Forest!
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In seinem Artikel „Mit Robin Hood gegen Altersarmut“ plädiert Fabian Kindermann für mehr Umverteilung in der Gesetzlichen Rentenversicherung. Der Vorschlag wird dem Effizienzkriterium aber nicht gerecht, da mit der Gießkanne Geld umverteilt wird. Einzig die subsidiäre Sozialhilfe bzw. die Grundsicherung im Alter wird den Anforderungen an eine effiziente Armutsvermeidungspolitik gerecht. [ mehr ]
