Wir berechnen ein Ranking des Forschungsoutputs aller Nobelpreisträger der Ökonomie nach der Methode des Handelsblattes und vergleichen die Ergebnisse mit dem Ranking der Ökonomen im deutschsprachigen Raum.[ 1 ]
Heute erhielten Alvin E. Roth und Lloyd S. Shapley den Nobelpreis in Ökonomie für Ihre Forschung zur Verteilung zwischen Menschen und Märkten. Dieser Tag wird ihr Leben verändern. Der Nobelpreis steigert die Lebenserwartung um ein bis zwei Jahre. Das schätzen zumindest Rablen und Oswald (2008) in einer Studie, in der sie Nobelpreisträger mit Forschern vergleichen, die zwar nominiert waren, am Ende aber leer ausgingen. In anderen Studien zu Nobelpreisträgern zeigen Jones (2010) oder Jones und Weinberg (2012), dass die Innovationen, welche mit dem Nobelpreis belohnt werden, in allen Disziplinen heutzutage in einem höheren Alter gemacht werden, als dies früher der Fall war. Weinberg und Galenson (2005) unterscheiden zwei Typen von Forschern und zeigen, dass experimentelle Wissenschaftler ihre bedeutendsten Arbeiten zu einem späteren Zeitpunkt erbringen als konzeptionelle Wissenschaftler.
Wissenschaftlicher Output kann mit bibliometrischen Methoden gemessen werden. Seit dem Jahr 2005 veröffentlicht die deutsche Wirtschaftszeitung Handelsblatt regelmässig ein Ranking des Forschungsoutputs der Wirtschaftswissenschaftler im deutschsprachigen Raum. Dabei werden für Volkswirte die Punkte aus Publikationen in Fachzeitschriften, welche bei EconLit aufgeführt sind, aufsummiert. Je nach Kategorie in der Zeitschriftenliste werden in sieben Abstufungen zwischen 0.05 und 1 Punkt vergeben. Die Punkte werden unter allen Autoren des Aufsatzes aufgeteilt.
Über das letzte Handelsblattranking für Ökonomen[ a ] wurde auch auf der Ökonomenstimme berichtet. Datenbasis für das Handelsblattranking ist das bibliometrische Webortal Forschungsmonitoring[ b ]. Dort sind Metadaten zu Publikationen erfasst, die aus EconLit, aus Lebensläufen und aus Einträgen der Forscher stammen. Nun haben die Autoren die Datenbasis um die Publikationsdaten der Nobelpreisträger erweitert. Die Metadaten stammen wiederum aus EconLit, RePEc und Lebensläufen der Nobelpreisträger, insbesondere jenen, welche im Scandinavian Journal of Economics publiziert werden.
Tabelle 1 (siehe unten) zeigt das Handelsblattranking für Nobelpreisträger. Wie üblich für wissenschaftlichen Output ist auch bei den Nobelpreisträgern die Verteilung der wissenschaftlichen Beiträge sehr konvex und rechtsschief. Die Tatsache, dass Paul A. Samuelson der produktivste Nobelpreisträger war, ist keine Überraschung, doch der Abstand ist erstaunlich deutlich. Die Forschung von Samuelson bereicherte viele Fachgebiete der Ökonomie. Die Resultate zeigen, dass die Publikationsintensität nach Fachrichtung variiert. Samuelson gilt auch als einer der Väter der modernen Finanzmarkttheorie. Reine Finanzmarktökonomen hingegen sind nicht unter den forschungsstärksten Nobelpreisträgern zu finden. Kritiker der Methode mögen einwenden, dass dies an der zugrundeliegenden Zeitschriftenliste liegt (selbst wenn das Handelsblatt das Journal of Finance und das Journal of Financial Economics als A+ Zeitschrift ausweist).
Vergleich Nobelpreisträger mit forschungsstärksten Ökonomen im Handelsblattranking
Eine hohe Punktzahl beim Handelsblattranking ist keine notwendige Bedingung für den Gewinn der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung. Keine noch so grosse Anzahl an Publikationen im American Economic Review kumuliert in der Bedeutung eines Nobelpreises.
Trotzdem haben nur 15 der 69 Nobelpreisträger niedrigere Werte im Handelsblattranking erzielt als die 20 forschungsstärksten Ökonomen im deutschsprachigen Raum. Von diesen 15 Nobelpreisträgern sprach Maurice Allais kein Englisch, weshalb seine Werke kaum in internationalen Fachzeitschriften publiziert sind. Viele der frühen Aufsätze von Reinhard Selten wurden auf Deutsch veröffentlicht. Teile der Veröffentlichungen von Robert Fogel sind in geschichtswissenschaftlichen Zeitschriften erschienen, jene von Daniel Kahnemann in Zeitschriften der Psychologie.
Viele Veröffentlichungen von anderen Nobelpreisträgern mit relativ niedrigen Handelsblattpunktwerten wurden ohne Koautoren verfasst und in Top-Zeitschriften veröffentlicht. Michael Spence zum Beispiel erzielt 8.63 Punkte im Handelsblattranking, bei einem hohen Durchschnitt von 0.6 Punkten pro Publikation. Auch John Nash hat nur sehr wenige Forschungspapiere veröffentlicht in der limitierten Zeit, in der er als Ökonom aktiv war. Aber diese wenigen Werke von Nash gehören zu den einflussreichsten Aufsätzen in der Ökonomie überhaupt. Damit illustriert das Beispiel von Nash, dass ein einzelner Aufsatz wenig zur Punktzahl beim Handelsblattranking beiträgt, aber wenige, oder sogar ein einzelner Aufsatz, die Differenz ausmachen können, wenn es darum geht, ob ein Forscher den Nobelpreis erhält oder nicht. Akerlofs Aufsatz „Market for Lemons“ und das Black-Scholes Optionenpreismodell sind zwei berühmte Artikel, die zum Nobelpreis führten, es aber anfänglich schwer hatten, überhaupt publiziert zu werden (Gans und Shepherd, 1994), bevor sie schlussendlich dann doch in Top-Fachzeitschriften erschienen sind.
Nobelpreisträger sind ein interessanter Benchmark, weil ihr Einfluss und die Relevanz ihrer Beiträge unbestritten sind (Hirsch, 2005). Jeder Vergleich mit Nobelpreisträgern bedeutet aber auch, in einem gewissen Masse Äpfel und Birnen zu vergleichen, weil die Nobelpreisträger einen Status erreicht haben, den auch die produktivsten anderen Wissenschaftler kaum je erlangen können. Mit Reinhard Selten gibt es nur einen Nobelpreisträger der Ökonomie im deutschsprachigen Raum.
Hohe Handelsblattpunktwerte sind kein perfektes Signal um hohe wissenschaftliche Auszeichnungen vorauszusagen. Zwar führt der überaus renommierte Samuelson die Tabelle an. Auf der anderen Seite haben lediglich 27 der 69 Nobelpreisträger mehr Handelsblattpunkte erzielt als der forschungsstärkste Ökonom im deutschsprachigen Raum, Bruno S. Frey. Diese Tatsache bestätigt die Aussage von Hamermesh und Pfann (2012) dass, gegeben den Impact, die Anzahl an Veröffentlichungen keinen oder sogar einen negativen Einfluss auf den Erhalt von Preisen in der Ökonomie hat. In diesem Sinne kann unsere Tabelle auch nicht als Ranking der Nobelpreisträger nach wissenschaftlicher Leistung interpretiert werden. Schon eher geht es darum, verschiedene Publikationsmuster aufzuzeigen. Ein wichtiges Merkmal ist dabei der Trade-off zwischen Menge und Qualität. Dieser Trade-off wird im Gewichtungsschema der Zeitschriftenliste abgebildet.
Das Handelsblattranking offeriert zwei sehr konvexe Gewichtungsschemata. Das eine berücksichtigt Artikel in nur in der höchsten Zeitschriftenkategorie (A+), das andere in den 35 Zeitschriften der Kategorien A+ und A. Für die Nobelpreisträger ist der Spearmann Rangkorrelationskoeffizient der Kategorien A+ und A mit dem Gesamtouput sehr hoch mit 0.98. Für die Top 20 forschungsstärksten Ökonomen im deutschsprachigen Raum ist dieser Rangkorrelationskoeffizient deutlich tiefer mit 0.63. Dies liegt daran, dass ein geringerer Teil der Veröffentlichungen der besten Ökonomen im deutschsprachigen Raum in den Top-Fachzeitschriften erschienen ist als bei den Nobelpreisträger.
Die renommiertesten Universitäten fokussieren auf Publikationen in einer kleinen Zahl von Top-Fachzeitschriften. Die meisten deutschsprachigen Ökonomen publizieren in Fachzeitschriften mit geringerem Impact.
Auch das Handelsblattranking könnte Aufsätze in angeseheneren Zeitschriften stärker honorieren, indem es die Zeitschriftengewichte konvexer ausgestaltet. Ein höheres relatives Gewicht für die Top-Zeitschriften hätte Vor- und Nachteile. Einerseits würde der Anreiz sinken, bestehende Arbeiten zu reproduzieren und in tief gerankten Zeitschriften zu publizieren. Anderseits wird der Fokus in der Ökonomie auf wenige Top Zeitschriften kritisiert. Würde dieser Fokus noch verstärkt, dann wären ambitionierte deutschsprachige Ökonomen noch grösserer Unsicherheit ausgesetzt. Zu Karrierebeginn ist es schwierig vorherzusehen, ob die eigenen Arbeiten in Top-Zeitschriften publiziert werden. Rankings, welche auch die Quantität der Forschung honorieren, bedeuten daher eine grössere Motivation für viele Wissenschaftler. Und schliesslich bestimmt die Breite der Basis an Nachwuchswissenschaftlern die Höhe der Pyramide an wissenschaftlicher Leistung.
Tabelle: Handelsblattranking für Nobelpreisträger
| Handelsblattpunkte | |||||||||||||||
| Rang | Name | Preisjahr | Leben | Lebenswerk | Nachher | Vorher | A+ | A+ & A |
Pro Jahr | Pro Artikel | |||||
| 1 | Paul A. Samuelson | 1970 | 1915-2009 | 106.04 | 40.04 | 66.00 | 46.00 | 61.60 | 2.00 | 0.66 | |||||
| 2 | Joseph E. Stiglitz | 2001 | 1943- | 67.96 | 0.00 | 67.96 | 48.83 | 64.53 | 2.06 | 0.49 | |||||
| 3 | Vernon Smith | 2002 | 1927- | 48.13 | 3.99 | 44.14 | 34.33 | 39.73 | 1.00 | 0.42 | |||||
| 4 | George J. Stigler | 1982 | 1911-1991 | 47.30 | 2.70 | 44.60 | 35.00 | 39.20 | 0.99 | 0.62 | |||||
| 5 | Thomas J. Sargent | 2011 | 1943- | 46.36 | 0.00 | 46.36 | 33.42 | 40.09 | 1.08 | 0.37 | |||||
| 6 | Kenneth J. Arrow | 1972 | 1921- | 45.61 | 20.01 | 25.60 | 22.00 | 24.85 | 1.16 | 0.58 | |||||
| 7 | Amartya Sen | 1998 | 1933- | 44.35 | 4.63 | 39.73 | 23.50 | 32.10 | 0.97 | 0.42 | |||||
| 8 | James Tobin | 1981 | 1918-2002 | 43.62 | 9.54 | 34.08 | 24.75 | 30.75 | 0.85 | 0.54 | |||||
| 9 | Robert M. Solow | 1987 | 1924- | 42.06 | 9.58 | 32.48 | 24.08 | 29.33 | 0.90 | 0.50 | |||||
| 10 | James J. Heckman | 2000 | 1944- | 41.61 | 14.28 | 27.33 | 16.50 | 22.10 | 1.05 | 0.35 | |||||
| 11 | Lawrence Klein | 1980 | 1920- | 40.63 | 8.93 | 31.70 | 24.33 | 28.83 | 0.86 | 0.45 | |||||
| 12 | Peter Diamond | 2010 | 1940- | 38.19 | 1.35 | 36.84 | 22.67 | 33.97 | 0.80 | 0.43 | |||||
| 13 | Milton Friedman | 1976 | 1912-2006 | 36.21 | 9.48 | 26.73 | 21.50 | 23.60 | 0.65 | 0.59 | |||||
| 14 | Clive W. J. Granger | 2003 | 1934-2009 | 32.31 | 5.49 | 26.83 | 6.33 | 20.23 | 0.67 | 0.24 | |||||
| 15 | Edmund Phelps | 2006 | 1933- | 32.28 | 2.18 | 30.10 | 22.00 | 25.00 | 0.67 | 0.37 | |||||
| 16 | James M. Buchanan | 1986 | 1919- | 32.23 | 6.38 | 25.85 | 13.00 | 14.80 | 0.70 | 0.26 | |||||
| 17 | John Hicks | 1972 | 1904-1989 | 32.20 | 6.00 | 26.20 | 14.50 | 21.10 | 0.60 | 0.43 | |||||
| 18 | George Akerlof | 2001 | 1940- | 31.43 | 3.50 | 27.93 | 23.83 | 26.83 | 0.87 | 0.55 | |||||
| 19 | Wassily Leontief | 1973 | 1906-1999 | 31.36 | 2.76 | 28.60 | 22.50 | 27.90 | 0.60 | 0.72 | |||||
| 20 | Eric Maskin | 2007 | 1950- | 30.38 | 2.40 | 27.98 | 18.83 | 26.63 | 1.00 | 0.41 | |||||
| 21 | Paul Krugman | 2008 | 1953- | 30.24 | 1.55 | 28.69 | 13.67 | 19.57 | 0.96 | 0.27 | |||||
| 22 | Franco Modigliani | 1985 | 1918-2003 | 29.36 | 3.70 | 25.67 | 20.75 | 23.75 | 0.63 | 0.35 | |||||
| 23 | Robert E. Lucas | 1995 | 1937- | 29.30 | 7.10 | 22.20 | 13.75 | 19.15 | 0.67 | 0.48 | |||||
| 24 | Christopher Pissarides | 2010 | 1948 | 29.25 | 1.10 | 28.15 | 15.00 | 24.90 | 0.78 | 0.43 | |||||
| 25 | Robert Engle | 2003 | 1942 | 29.14 | 5.05 | 24.09 | 10.50 | 20.90 | 0.83 | 0.34 | |||||
| 26 | Ragnar Frisch | 1969 | 1895-1973 | 28.78 | 0.10 | 28.68 | 24.00 | 26.70 | 0.65 | 0.50 | |||||
| 27 | Jan Tinbergen | 1969 | 1903-1994 | 28.73 | 6.05 | 22.68 | 13.25 | 20.23 | 0.65 | 0.39 | |||||
| 28 | Gary S. Becker | 1992 | 1930- | 27.99 | 6.08 | 21.92 | 17.17 | 19.57 | 0.55 | 0.49 | |||||
| 29 | Christopher A. Sims | 2011 | 1942- | 26.50 | 0.00 | 26.50 | 13.33 | 21.63 | 0.66 | 0.35 | |||||
| 30 | Edward C. Prescott | 2004 | 1940- | 24.49 | 4.18 | 20.32 | 12.25 | 17.40 | 0.60 | 0.29 | |||||
| 31 | Herbert Simon | 1978 | 1916-2001 | 24.06 | 6.20 | 17.86 | 15.75 | 17.15 | 0.45 | 0.58 | |||||
| 32 | James E. Meade | 1977 | 1907-1995 | 23.97 | 4.68 | 19.29 | 8.67 | 16.77 | 0.45 | 0.45 | |||||
| 33 | Oliver Williamson | 2009 | 1932- | 23.125 | 1.05 | 22.075 | 12 | 13.7 | 0.55 | 0.32 | |||||
| 34 | Theodore Schultz | 1979 | 1902-1998 | 21.10 | 2.65 | 18.45 | 14.50 | 16.00 | 0.40 | 0.62 | |||||
| 35 | Roger Myerson | 2007 | 1951- | 20.91 | 2.05 | 18.86 | 7.83 | 16.73 | 0.65 | 0.45 | |||||
| 36 | William Vickrey | 1996 | 1914-1996 | 19.60 | 0.50 | 19.10 | 15.50 | 17.00 | 0.35 | 0.48 | |||||
| 37 | Tjalling Koopmans | 1975 | 1910-1985 | 19.44 | 3.20 | 16.24 | 13.17 | 16.24 | 0.46 | 0.74 | |||||
| 38 | Richard Stone | 1984 | 1913-1991 | 18.94 | 2.38 | 16.57 | 7.67 | 14.27 | 0.35 | 0.40 | |||||
| 39 | Simon Kuznets | 1971 | 1901-1985 | 18.45 | 3.05 | 15.40 | 9.00 | 11.10 | 0.38 | 0.43 | |||||
| 40 | Robert Mundell | 1999 | 1932 | 17.98 | 3.58 | 14.40 | 11.00 | 12.20 | 0.34 | 0.44 | |||||
| 41 | William Sharpe | 1990 | 1934- | 17.93 | 1.55 | 16.38 | 11.50 | 13.90 | 0.61 | 0.51 | |||||
| 42 | Robert Aumann | 2005 | 1930- | 17.86 | 2.10 | 15.76 | 8.83 | 15.03 | 0.38 | 0.49 | |||||
| 43 | Robert C. Merton | 1997 | 1944- | 17.71 | 1.61 | 16.10 | 10.00 | 13.70 | 0.58 | 0.46 | |||||
| 44 | Daniel McFadden | 2000 | 1937- | 17.18 | 3.26 | 13.92 | 5.50 | 12.30 | 0.42 | 0.36 | |||||
| 45 | John C. Harsanyi | 1994 | 1920-2000 | 16.45 | 2.75 | 13.70 | 5.50 | 10.60 | 0.33 | 0.38 | |||||
| 46 | Gerard Debreu | 1983 | 1921-2004 | 16.30 | 1.05 | 15.25 | 12.50 | 14.60 | 0.48 | 0.69 | |||||
| 47 | Merton Miller | 1990 | 1923-2000 | 15.77 | 2.87 | 12.90 | 10.00 | 11.60 | 0.31 | 0.38 | |||||
| 48 | James Mirrlees | 1996 | 1936- | 15.43 | 1.90 | 13.53 | 7.33 | 12.03 | 0.40 | 0.39 | |||||
| 49 | Dale Mortensen | 2010 | 1939 | 15.00 | 1.00 | 14.00 | 6.50 | 12.22 | 0.38 | 0.40 | |||||
| 50 | Thomas Schelling | 2005 | 1921- | 14.68 | 1.15 | 13.53 | 10.00 | 12.10 | 0.23 | 0.56 | |||||
| 51 | Ronald H. Coase | 1991 | 1910- | 14.68 | 2.75 | 11.93 | 2.00 | 3.50 | 0.21 | 0.25 | |||||
| 52 | Myron Scholes | 1997 | 1941- | 14.24 | 3.16 | 11.08 | 9.00 | 10.50 | 0.41 | 0.46 | |||||
| 53 | Trygve Haavelmo | 1989 | 1911-1999 | 14.18 | 1.15 | 13.03 | 10.50 | 12.30 | 0.26 | 0.65 | |||||
| 54 | Friedrich Hayek | 1974 | 1899-1992 | 13.75 | 1.45 | 12.30 | 6.00 | 8.40 | 0.26 | 0.38 | |||||
| 55 | Douglass C. North | 1993 | 1920- | 11.16 | 1.65 | 9.51 | 3.50 | 4.10 | 0.22 | 0.21 | |||||
| 56 | Reinhard Selten | 1994 | 1930- | 10.53 | 6.33 | 4.20 | 0.50 | 2.20 | 0.12 | 0.16 | |||||
| 57 | Daniel Kahneman | 2002 | 1934- | 10.09 | 3.94 | 6.15 | 4.67 | 5.17 | 0.17 | 0.26 | |||||
| 58 | Harry Markowitz | 1990 | 1927- | 9.75 | 2.35 | 7.40 | 5.83 | 7.15 | 0.19 | 0.53 | |||||
| 59 | Leonid Hurwicz | 2007 | 1917-2008 | 9.69 | 1.00 | 8.69 | 4.50 | 6.90 | 0.18 | 0.27 | |||||
| 60 | Bertil Ohlin | 1977 | 1899-1979 | 9.25 | 1.90 | 7.35 | 3.00 | 6.20 | 0.14 | 0.35 | |||||
| 61 | Maurice Allais | 1988 | 1911-2010 | 8.95 | 1.75 | 7.20 | 4.50 | 5.10 | 0.17 | 0.27 | |||||
| 62 | Finn Kydland | 2004 | 1943- | 8.93 | 1.70 | 7.23 | 3.33 | 4.53 | 0.26 | 0.20 | |||||
| 63 | Michael Spence | 2001 | 1943- | 8.63 | 1.43 | 7.20 | 5.50 | 6.60 | 0.25 | 0.60 | |||||
| 64 | Robert W. Fogel | 1993 | 1926- | 7.53 | 2.90 | 4.63 | 2.00 | 2.60 | 0.15 | 0.29 | |||||
| 65 | Elinor Ostrom | 2009 | 1933- | 6.27 | 2.86 | 3.41 | 0.00 | 0.20 | 0.09 | 0.12 | |||||
| 66 | Gunnar Myrdal | 1974 | 1898-1987 | 5.25 | 2.05 | 3.20 | 1.00 | 1.00 | 0.08 | 0.21 | |||||
| 67 | Arthur Lewis | 1979 | 1915-1991 | 4.60 | 0.00 | 4.60 | 2.50 | 2.50 | 0.12 | 0.20 | |||||
| 68 | Leonid V. Kantorovich | 1975 | 1912-1986 | 3.43 | 1.96 | 1.48 | 0.00 | 1.20 | 0.09 | 0.18 | |||||
| 69 | John F. Nash Jr. | 1994 | 1928- | 3.06 | 0.23 | 2.83 | 2.33 | 2.33 | 0.06 | 0.47 | |||||
Literatur
Gans, J. S., and G. B. Shepherd (1994): “How Are the Mighty Fallen: Rejected Classic Articles by Leading Economists,” Journal of Economic Perspectives, 8(1), 165–79.
Hamermesh, D. S., and G. A. Pfann (2012): “Markets for Reputation: Evidence on Quality and Quantity in Academe,” Economic Inquiry, forthcoming.
Hirsch, J. E. (2005): “An index to quantify an individual’s scientific research output,” Proceedings of the National Academy of Science, 102(46), 16569-16572.
Jones, B. F. (2010): “Age and Great Invention,” The Review of Economics and Statistics, 92(1), 1–14.
Jones, B. F., and B. A.Weinberg (2012): “Age dynamics in scientific creativity,” Proceedings of the National Academy of Sciences, forthcoming.
Krapf, M., and J. Schlaepfer (2013): “How Nobel Laureates Would Perform in the Handelsblatt Ranking”, Regional and Sectoral Economic Studies, forthcoming
Rablen, M. D., and A. J. Oswald (2008): “Mortality and immortality: The Nobel Prize as an experiment into the effect of status upon longevity,” Journal of Health Economics, 27(6), 1462–1471.
Weinberg, B. A., and D. W. Galenson (2005): “Creative Careers: The Life Cycles of Nobel Laureates in Economics,” NBER Working Papers 11799, National Bureau of Economic Research, Inc.
Auszeichnung für ihre Forschung zur Verteilung zwischen Menschen und Märkten («stabile Allokationen»)
- 1 Der zugrundeliegende Forschungsartikel wird in Regional and Sectoral Economic Studies 2013(3) erscheinen und ist zugänglich als KOF Working Paper
©KOF ETH Zürich, 15. Okt. 2012
