Alle von der Euro-Schuldenkrise betroffenen Staaten müssen sparen, Steuern erhöhen und hoffen damit bessere Refinanzierungsbedingungen zu erreichen. Der neue Vertrag, der zur Zeit verhandelt wird, verlangt von allen Eurostaaten eine Schuldenbremse nach deutschem Vorbild. Aber könnte es nicht sein, dass sich durch Sparen die Lage sogar verschlimmert? [ mehr ]
Artikel – 2011
Seite 1 | weiter || sortieren: Datum | Besuche | BewertungRichtiges Sparen will auch für Staaten gelernt sein
2468 mal gelesen
Die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte steht in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Wirtschaftswachstum – umso wichtiger ist es, wo gespart wird. Wachstumsrelevante Staatsausgaben wie diejenigen für die Bildung oder die Infrastruktur sollten von Kürzungen weitestgehend ausgenommen werden. [ mehr ]
Mit Robin Hood gegen die Altersarmut
2010 mal gelesen
Schlagworte:Führt mehr Einkommen zu mehr Zufriedenheit? – Die Kontroverse um das Easterlin-Paradox
2654 mal gelesen
Schlagworte:Dieser "wundersame" deutsche Arbeitsmarkt
1815 mal gelesen
Das deutsche Arbeitsmarktwunder ist in den letzten zwei Jahren weitestgehend unbeachtet geblieben, vor allem als sich die dunklen Wolken der europäischen Schuldenkrise zusammenbrauten. Um die Schuldenkrise zu überwinden, ist es jedoch notwendig, zu einem nachhaltigen und langfristigen Wirtschaftswachstum zurückzukehren. Man täte gut daran, die Lektionen des deutschen Arbeitsmarktwunders zur Kenntnis zu nehmen und davon zu profitieren, bevor sie in Vergessenheit geraten. [ mehr ]
Duale Berufsbildung: Zwei Seiten einer Medaille
2027 mal gelesen | 2 Kommentare
Die duale Berufsbildung hat den Vorteil, dass sie jungen Leuten den Übergang vom Bildungs- ins Berufssystem erleichtert. Der Nachteil: die Beschäftigungschancen nehmen mit steigendem Alter ab, da sich Personen mit dualer Ausbildung nicht schnell genug an den strukturellen und technologischen Wandel anpassen können. [ mehr ]
Schöne Menschen verdienen mehr... und sind auch noch glücklicher
2255 mal gelesen
Die Welt erscheint ungerecht: Wer schön ist, hat mehr Erfolg auf dem Arbeitsmarkt und erzielt damit ein höheres Einkommen. Auch auf dem Heiratsmarkt haben es schöne Menschen viel leichter. Diese Eigenschaften werden neuerdings auch als „erotisches Kapital“ bezeichnet. Dieses kommt zu den ökonomischen, kulturellen, humanen und sozialen Kapitalien hinzu, die insgesamt den Erfolg in der Wirtschaft massgeblich bestimmen. Und als ob dies nicht genüge, zeigt die Glücksforschung nun auch noch, dass schöne Menschen glücklicher sind. [ mehr ]
Eurobills statt Eurobonds
2628 mal gelesen | 1 Kommentar
Schlagworte:Kommentar zu den Leistungsbilanzungleichgewichten in der EU
1970 mal gelesen | 3 Kommentare
Schlagworte:Ist die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen kontraproduktiv?
1765 mal gelesen
Innovative KMU, sogenannte "Gazellen", spielen eine wichtige Rolle für das Beschäftigungswachstum in den OECD-Ländern. Entsprechend werden sie steuerlich gerne unterstützt. Doch die steuerliche Förderung kann kontraproduktive Effekte haben, vor allem hinsichtlich des Innovationspotenzials der Gazellen. [ mehr ]
Protektionismus zahlt sich nicht aus
2023 mal gelesen
Schlagworte:Die Ungerechtigkeit der Währungsunion
3633 mal gelesen | 5 Kommentare
Die Europäische Währungsunion, insbesondere Deutschland und der Süden Europas, driften diametral auseinander. Dem "Süden" fliesst das Kapital weg und er muss ich sich indirekt bei der Deutschen Bundesbank finanzieren. Es folgt: eine Liquiditätsschwemme im deutschen Bankensektor. Eine Transferunion würden den Fluss umkehren, doch diese würde Deutschland massiv benachteiligen. [ mehr ]
Euro oder Europa?
1917 mal gelesen
Schlagworte:Ausweg Ruhestand? Wie der Renteneintritt das Unglück der Arbeitslosen behebt
1642 mal gelesen
Schlagworte:Eurobonds ohne staatliche Garantien
1906 mal gelesen | 3 Kommentare
Wie kann die Krise im Euroraum gestoppt werden? Erstens: Indem man anerkennt, dass es sich um zwei Krisen handelt. Und zweitens: Indem man die zweite Krise, jene des Finanzsektors, von der Staatsschuldenkrise isoliert. Die Finanzkrise liesse sich dann mittels "synthetischer" Eurobonds lösen. Im Gegensatz zu "normalen" Eurobonds funktionieren diese ohne eingebaute staatliche Garantie und bieten somit keine Fehlanreize zur weiteren Verschuldung. [ mehr ]
Der Fluch der QEribik
1252 mal gelesen
Schlagworte:Bedroht der demographische Wandel das Produktivitätswachstum?
1393 mal gelesen
Die demographische Alterung der Bevölkerung wird in zahlreichen Volkswirtschaften mit Sorge betrachtet. Befürchtet wird insbesondere, dass ein steigender Anteil älterer Menschen zu höheren steuerlichen Belastungen führt und öffentliche Investitionen in Infrastruktur oder Bildung durch grosszügige Renten- und Gesundheitsleistungen verdrängt werden. Wie berechtigt sind diese Befürchtungen? [ mehr ]
Euro- und Bankenkrise: Warum das Finanzsystem faktisch schon verstaatlicht ist
2907 mal gelesen
Die Staatsschuldenkrise ist bloss das letzte Glied einer Kausalkette, die von den Nettofinanzierungsüberschüssen des Unternehmenssektor, zu den temporären Defiziten der Haushalte und verfestigten Vorzeichen bei den Leistungsbilanzsalden bis hin zu den Staatsschulden und zum unvermeidlichen Kollaps des privaten Finanzsystems geht. [ mehr ]
Was kosten Eurobonds?
2622 mal gelesen | 2 Kommentare
Zwar ist die Diskussion um Eurobonds angesichts der gegenwärtigen Turbulenzen um Griechenland und Italien vorübergehend verebbt. Doch vom Tisch sind diese noch lange nicht. Vor allem für Deutschland dürften Eurobonds aufgrund steigender Zinskosten sehr teuer werden, denn implizit würden damit die bonitätsschwächeren Länder des Euroraums subventioniert. Darüber hinaus ergäbe sich ein massives Anreizproblem, wenn Verschuldung und Haftung auseinanderlaufen. [ mehr ]
Die Ansteckungsgefahr im Euroraum
1680 mal gelesen
Schlagworte:Doppelwährung: Eine Alternative für die Zukunft des Euroraums
1576 mal gelesen | 1 Kommentar
Schlagworte:Die Lücke, die der Teufel lässt
804 mal gelesen
Schlagworte:Sind regionale Ungleichheiten der Preis wirtschaftlicher Entwicklung?
1208 mal gelesen
In vielen Ländern sind steigende regionale Ungleichheiten zu beobachten. Die Folge davon können interne Konflikte sein, die eine Bedrohung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt darstellen. Dies wirft die Frage auf, inwieweit der Entwicklungsstand eines Landes regionale Ungleichheiten beeinflusst. [ mehr ]
Wie wirkt "Quantitative Easing"? Evidenz aus Japan
1983 mal gelesen | 1 Kommentar
Japans Zentralbank (BoJ) betrieb nach Platzen einer Immobilienblase anfangs der 1990er Jahr jahrelang ein klassisches "Quantitative Easing". Temporär brachte das zwar Erfolg: die Industrieproduktion stieg nach zwei Jahren signifikant an. Doch verpufften die Effekte rasch wieder. Vor allem wollte sich die erhoffte Inflation nicht einstellen. Ein Lehrstück für die EZB und die Fed? [ mehr ]
Sind Wertpapierhändler schlimmer als Psychopathen?
1605 mal gelesen
Ein Experiment zeigte augenscheinlich, dass Wertpapierhändler in einem Gefangenendilemma-Spiel noch unkooperativer waren als Psychopathen. Die Rahmenbedingungen und Interpretation der Ergebnisse müssen allerdings in Frage gestellt werden. Wertpapierhändler sind vielleicht doch nicht so schlimm wie ihr Ruf. [ mehr ]
Gutmenschen in der Eurokrise
1939 mal gelesen | 1 Kommentar
Die Spieltheorie sagt, dass Politiker in kritischen Situationen „Tit-for-Tat“ spielen sollen. Das maximiert den Ertrag für beide Seiten. Oft wählen Politiker aber den bequemeren Weg. Sie frönen romantischen Ideen, spielen Gutmensch und bewirkten so institutionelle Weichenstellungen, die Krisen wie die Euro-Krise nach sich ziehen. [ mehr ]
Wirtschaftsprognosen für das Eurogebiet: Faktorenmodelle vs. Einkaufsmanager-Index
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Schlagworte:Düstere neue Welt: Fiskalische Austerität und öffentliche Investitionen
1880 mal gelesen | 2 Kommentare
Angesichts der anstehenden Welle von Konsolidierungsbemühungen in den meisten Industrieländern erscheinen die Aussichten auf eine Stärkung zukunftsorientierter Ausgaben düster. Dies wirft die dringende Frage auf, ob die Industriestaaten, mit all ihren öffentlichen Verpflichtungen und den gleichzeitig massiven Beschränkungen, das für die Zukunft ihrer zunehmend instabilen und heterogenen Gesellschaften Notwendige werden tun können. [ mehr ]
Ein Europa ohne Euro und EU
2059 mal gelesen
Ein Zusammenbruch des Euro und sogar der EU wäre nicht das Ende Europas. Die Länder würden sich schnell auf neue Vereinbarungen einigen und entsprechende Verträge schliessen. Ein Zusammenschluss Europas unter Verwendung solch flexibler, sich überlappender Verträge auf funktionaler Ebene wäre wünschenswert. [ mehr ]
Finanztransaktionssteuer: Nur ein Baustein im Regulierungsgefüge
1835 mal gelesen | 2 Kommentare
Schlagworte:Griechenland: Die teuerste Sanierung ist gerade gut genug
2017 mal gelesen | 2 Kommentare
Die Ökonomik vermittelt ein Grundlagenwissen, mit dem sich politische Frage ziemlich treffsicher beantworten lassen. Deswegen war die Umschuldung Griechenlands der empfohlene Weg. Presse und Politik haben dies zerredet und haben sich für eine überteuerte und nicht zielführende Politik entschieden. Dass Ökonomen genau das voraussagten, wird dann meist auch unterschlagen. [ mehr ]
Pauschalsteuer: Ein Plädoyer für Sozialdemokraten
900 mal gelesen
Es ist eine finanzpolitische Binsenwahrheit, dass mobile Faktoren nicht oder nur wenig besteuert werden können. Kleine Gemeinden locken deswegen wohlhabende mobile Ausländer durch Steuervergünstigungen an und bessern so ihr Budget auf. Für grosse Gemeinden gilt dies nicht. Sie verschenken diesen Wettbewerbsvorteil. [ mehr ]
Von den Werkbänken in die Hörsäle
787 mal gelesen
Schlagworte:Macht der Euro süchtig?
1502 mal gelesen
Schlagworte:Die Ineffizienz der Industrie- und Innovationspolitik in Frankreich
1325 mal gelesen | 1 Kommentar
Schlagworte:Der deutsche Leistungsbilanzüberschuss und strukturelle Reformen
1391 mal gelesen | 1 Kommentar
Die deutsche Leistungsbilanz erzielte im Jahr 2007 mit einem Überschuss von etwa 7.5% des BIP einen Höchstwert, der mit ausgeprägten Leistungsbilanzungleichgewichten in anderen Teilen der Welt zusammenfiel. Diese großen Ungleichgewichte sind hauptsächlich einer boomenden Weltwirtschaft und nicht strukturellen Faktoren zuzuschreiben. [ mehr ]
Die öffentliche Verschuldung im Euroraum, Japan und den USA
2046 mal gelesen | 2 Kommentare
Während die Schuldenprobleme Japans und der USA vorübergehend ausgeblendet werden, ist die europäische Schuldenkrise in vollem Gange. Das Problem der öffentlichen Verschuldung entwickelter Volkswirtschaften wird uns noch jahrzehntelang begleiten. Einer neuer Genfer Weltwirtschaftsbericht widmet sich den Wirkungsmechanismen und den Sorgen im Zusammenhang mit der Schuldenproblematik. [ mehr ]
Wer profitiert wirklich von den Schuldenrückkäufen des EFSF?
3139 mal gelesen | 3 Kommentare
Schlagworte:Religiös, glücklich und nicht Kirchgänger
1299 mal gelesen
Kirchen gewinnen Mitglieder, wenn die wirtschaftlichen, politischen und anderen gesellschaftlichen Bedingungen ungewiss sind und die Menschen wegen ihrer Instabilität stark belasten. Umgekehrt verlieren sie Gläubige in stabilen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Umständen. Ihr komparativer Vorteil liegt somit bei der Unterstützung in Zeiten der Unsicherheit, eine Funktion, die weder Wirtschaft noch Staat erfüllen. [ mehr ]
Eurobonds schaden mehr, als sie helfen
2050 mal gelesen
Schlagworte:Die Aktienbörsen: Ein Tummelplatz für Psychopathen?
1675 mal gelesen
Seit dem weltweiten Börsencrash 1987 gab es verschiedene weitere dramatische Börsenzusammenbrüche (2000, 2008). Nicht der Absturz der Kurse an sich, sondern deren Maßlosigkeit, ist dabei ein Indiz für psychopathisches Treiben. Negative Kursexzesse sind beim jüngsten Börsenkollaps unverkennbar. Die Erklärungsversuche sind unbefriedigend, auch wenn Medien stets wohlfeile Erklärungen für jedwede Börsenbewegung parat haben nach dem Motto: "Nicht die Fakten machen die Kurse, sondern die Kurse machen die Fakten." [ mehr ]
Religion und Schattenwirtschaft: Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist?
1488 mal gelesen
Schlagworte:Der 11. September und seine Kinder
1123 mal gelesen
Schlagworte:Meisteruni Mannheim
2357 mal gelesen
Pünktlich zur Jahrestagung des Vereins für Socialpolitik veröffentlicht das Handelsblatt sein Ranking der produktivsten Volkswirte und Fakultäten im deutsprachigen Raum. Platz 1 belegt die Universität Mannheim – individuell liegt erneut Roman Inderst im Ranking der letzten 5 Jahre vorne. Bester Nachwuchsforscher ist der Heidelberger Axel Dreher. [ mehr ]
Eurokrise: Budgetregeln mit Biss
1204 mal gelesen
Unermüdlich präsentiert die Politik neue oder vermeintlich härtere Disziplinierungsinstrumente für „Defizitsünder“: Einen verschärften Stabilitäts- und Wachstumspakt, den Pakt für den Euro, die Europa 2020-Strategie oder das Europäische Semester. Keines dieser Instrumente überwindet jedoch das grundlegende moral-hazard-Problem der Eurozone. [ mehr ]
Geldpolitik vor der Krise
2009 mal gelesen
Viele Beobachter machen die exzessiv expansive Geldpolitik für die jüngste Finanzkrise verantwortlich. Doch neue Befunde lassen vermuten, dass die Geldpolitik – wenn überhaupt – nur eine geringe direkte Rolle im Vorfeld der Krise gespielt hat. Die Zentralbanken und andere regulative Institutionen scheinen die Risiken für die Finanzstabilität, die durch tiefe Kurzfristzinsen geschaffen wurden, massiv unterschätzt zu haben, auch wenn die tiefen Zinsen aus makroökonomischer Perspektive gerechtfertigt waren. [ mehr ]
Vom Drachen gefressen
1708 mal gelesen
Sie heißen Huawei, Wanxiang oder Sinochem. Im Westen sind sie häufig nur Insidern bekannt, doch dies dürfte sich bald ändern, denn diese Unternehmen haben eine Mission: Auf ihrem chinesischen Heimatmarkt zu beträchtlicher Größe herangereift, haben sie sich aufgemacht, die Weltmärkte zu erobern. [ mehr ]
Mehr Europa? Lehren aus der Griechenlandkrise
1631 mal gelesen
So dramatisch die Griechenland-Krise für das Überleben der Eurozone und des Euro war und immer noch ist, sie hat die Verantwortlichen gezwungen, bisherige Lücken in der politischen Architektur der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) zu schließen und Vorkehrungen für künftige Parallelfälle zu treffen. [ mehr ]
Finanzierung von F&E: Worauf kommt es an?
799 mal gelesen
Schlagworte:Geschwächte EZB - hohe Inflation?
1784 mal gelesen
Schlagworte:Déjà Vu: Folgt die Schweiz Japan?
1559 mal gelesen
Schlagworte:EU-Agrarpolitik: Hohes Potential für Budgeteinsparungen
1175 mal gelesen
In Brüssel wird zurzeit der EU-Finanzrahmen für den Zeitraum 2014-2020 geplant. Besonders wichtig sind die Ausgaben für Agrar- und Fischereipolitik. Bis jetzt beansprucht dieser Bereich fast 50% des EU-Haushalts. Der Autor findet, dass die Einsparungen viel zu gering sind und zeigt, welche Einsparungen noch möglich wären. [ mehr ]
Irrweg variable Leistungsentlohnung
2228 mal gelesen | 1 Kommentar
Schlagworte:Der amerikanische Budgetkompromiss
836 mal gelesen
Woran erkennt man einen guten Kompromiss? Wenn er alle Kontrahenten empfindlich schmerzt. Senator Harry Reid sagt zur US-Budgetvereinbarung nach monatelangem Tauziehen: „Die Rechten sind empört, die Linken sind empört, die Mitte ist empört.“ Den Radikalrepublikanern gehen die Kürzungen nicht weit genug, die Demokraten befürchten den Todesstoß für die soziale Gerechtigkeit. [ mehr ]
Der starke Franken: Was getan werden kann
2978 mal gelesen | 1 Kommentar
Der Franken erklimmt derzeit einen Rekordstand gegenüber Euro und Dollar nach dem nächsten. Das Bündel an Forderungen zum Gegensteuern an Politik und Nationalbank ist gross und die Diskussion hitzig. Dieser Beitrag beleuchtet die Frankenstärke und schlägt mögliche Massnahmen zur Schwächung des Frankens vor. [ mehr ]
Einkommenszuwächse nur für die Reichen?
2690 mal gelesen
Wie viel Ungleichheit oder Gleichheit verträgt eine Gesellschaft? Fragen zur Einkommensverteilung werden oft heiss diskutiert. Fakt ist, dass in vielen Ländern der Anteil der Reichsten am Gesamteinkommen im 20. Jahrhundert abgenommen hat. Erst in den 1980er Jahren begann sich die Einkommensschere zu öffnen. [ mehr ]
Bedarfsorientierte Sozialleistungen als Ersatz für lebenslange Renten?
1135 mal gelesen
Eine lebenslange Rente versichert gegen die finanziellen Folgen eines langen Lebens. Denselben Zweck erfüllen allerdings auch bedarfsorientierte Leistungen. Am Beispiel der Schweiz zeigt der Beitrag auf, dass Bedarfsleistungen eine Verrentung des angesparten Alterskapitals unattraktiv machen können. Dies ist per se nicht überraschend. Bemerkenswert ist, dass die mit einem Lebenszyklus-Investitionsmodell prognostizierten Annuitisierungsraten gut mit der Empirie übereinstimmen. Die in der Verfassung verankerte Sicherung eines angemessenen Grundbedarfs kann mit alternativen Massnahmen unter Umständen günstiger finanziert werden. [ mehr ]
Positiv oder negativ? Einfluss des Euro auf den Arbeitsmarkt
1899 mal gelesen | 2 Kommentare
Auch zehn Jahre nach Einführung des Euro ist unklar, wie er das Lohnwachstum und die Arbeitslosigkeit beeinflusst. Vor der Einführung wurden negative Effekte befürchtet, nach der Einführung des Euro mehrten sich die Stimmen derer, die positive Beschäftigungseffekte ausmachen wollten. Der Beitrag untersucht, ob sich tatsächlich ein Effekt des Euro auf die Arbeitslosigkeit nachweisen lässt. Und wenn ja, in welche Richtung er geht. [ mehr ]
Frist und Frust
1623 mal gelesen
Schlagworte:Die Frankensaga
8145 mal gelesen | 2 Kommentare
"Unser Haus steht in Flammen", sagte kürzlich Hans Hess, seines Zeichens Vorsitzender des Verbandes der Schweizer Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie. Mit dem Haus ist die Schweiz gemeint und bei den Flammen handelt es sich um den starken Franken. Das Wirtschaftsthema Nummer eins beschäftigt das ganze Land. [ mehr ]
Kommentar zum EU-Gipfel
1292 mal gelesen
Schlagworte:TARGET2 Unlimited
4906 mal gelesen
Hans-Werner Sinn hat mit seinem Artikel zu den TARGET2-Salden eine kontroverse Debatte ausgelöst. Aber welche Implikationen haben steigende TARGET2-Forderungen eigentlich? Der Beitrag geht dieser Frage nach. [ mehr ]
Deutscher Atomausstieg: unsinnig und vernünftig zugleich
1844 mal gelesen | 2 Kommentare
Schlagworte:Entmachtet die Rating-Agenturen
2216 mal gelesen | 4 Kommentare
Schlagworte:Einkommensteuersenkungen: Rückfall in Fehler der Vergangenheit
1995 mal gelesen
Wegen der überraschend guten Konjunkturentwicklung sind die Steuereinnahmen in Deutschland höher als noch vor kurzem erwartet. Nun wird gefordert, die Mehreinnahmen für Steuersenkungen einzusetzen, die im Jahr 2013 in Kraft treten sollen. Es ist klar, dass diese Forderung unter anderem wahltaktische Hintergründe hat. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn Steuersenkungen finanzpolitisch vernünftig wären. Genau das ist allerdings zweifelhaft. Das wird deutlich, wenn man die Argumente näher betrachtet, die für Steuersenkungen angeführt werden. [ mehr ]
Die Zukunft der Eurozone
3285 mal gelesen | 1 Kommentar
Schlagworte:Integration durch Bildung: Doppelte Benachteiligung von Zuwandererkindern
1398 mal gelesen
In der deutschen Integrationsdebatte wird „Integration durch Bildung“ oft als Allheilmittel angeführt. Zuwandererkinder schneiden jedoch bei Schulleistungsvergleichen deutlich schlechter ab als Schüler ohne Migrationshintergrund. Zusätzlich erhalten sie selbst bei gleichen Testleistungen seltener eine Übertrittsempfehlung für eine höhere Schulform, was erhebliche Konsequenzen für den späteren Arbeitsmarkterfolg haben kann. Insofern stellt sich die Frage, inwieweit die frühe Mehrgliedrigkeit im deutschen Schulsystem ein Hindernis für die langfristige, ökonomische Assimilation von Migranten darstellt. [ mehr ]
Der Kindergrundfreibetrag – ein falscher Ansatz
1763 mal gelesen | 2 Kommentare
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) plädiert in dem Beitrag Ein Modell, das Eltern entlastet für den Ersatz des Kinderfreibetrags durch einen Kindergrundfreibetrag. Dieser Beitrag zeigt, warum der Ansatz steuersystematisch verfehlt ist. [ mehr ]
Protektionismus schädigt Protektionisten
1849 mal gelesen | 1 Kommentar
Die Schockwellen der Finanzkrise haben den internationalen Handel hart getroffen. Als Reaktion haben viele Regierungen protektionistische Maßnahmen ergriffen. Doch der Protektionismus hat sich gegen diejenigen gewandt, die ihn ergriffen haben. Er hat die Attraktivität der jeweiligen Länder für ausländische Direktinvestitionen erheblich beeinträchtigt. [ mehr ]
Die Karikatur als Standard
2749 mal gelesen | 3 Kommentare
Die Wirtschaftswissenschaften stehen heute in der Kritik. Im April 2011 hat eine Gruppe von Professoren einen Aufruf publiziert, in dem die Verantwortlichen in der Lehre, Forschung, Praxis, Verwaltung und Politik aufgefordert werden, die Wirtschaftswissenschaften, die dogmatisch und realitätsfern geworden seien, für einen Pluralismus der Denkansätze zu öffnen, damit sie ihre Aufgaben für das Gemeinwohl wieder erfüllen können. [ mehr ]
Kreditregister stärken internationalen Bankenwettbewerb
992 mal gelesen
Trotz Finanzkrise ist in der EU die Überwachung von Kreditrisiken im Bankensektor auf Basis von Kreditregistern unterentwickelt. Finanzinstitutionen nutzen diese Kreditinformationssysteme, um die Bonität von Schuldnern zu schätzen und risikobasierte Preise für Kredite zu setzen. Zentralbanken können mit Hilfe solcher Kreditregister systemische Risiken im Bankensektor überwachen. Zwar existieren Kreditregister in unterschiedlicher Form in den verschiedenen EU-Ländern, aber sie sind derzeit weder harmonisiert noch ist ihre positive Rolle in der Absenkung von Markteintrittsschwellen im grenzüberschreitenden Bankenwettbewerb bekannt. [ mehr ]
Nach dem „Seoul Consensus“: Der Weg zurück für Afrika
834 mal gelesen
Die globale Wirtschafts- und Finanzkrise hat auch Schatten über das wirtschaftliche Schicksal der Entwicklungsländer geworfen. In ihrem zweiten Beitrag zum „Seoul Consensus“ argumentieren die Autoren, dass die Industrieländer nicht in der Position sind, die Führungsrolle zu übernehmen, um auf globaler Ebene für wirtschaftspolitische Vernunft zu werben. Stattdessen sollten die Schwellen- und Entwicklungsländer die Initiative ergreifen und auf einen Abschluss der Doha-Runde hinarbeiten. [ mehr ]
Auf eine Blase folgt eine Blase folgt eine Blase
3480 mal gelesen | 11 Kommentare
Die expansiven Makropolitiken der letzten drei Jahrzehnte haben zu einem strukturellen Verfall des Weltzinsniveaus geführt. Extreme Zinssenkungen und fiskalische Expansionen in Krisenphasen wurden in Boomphasen nicht rückgängig gemacht. Dadurch wurde das Entstehen neuer Finanzmarktblasen begünstigt. Im Ergebnis entstand eine Schleife aus Boomphasen, Krisen und monetären Rettungsaktionen, die in der jüngsten US-Hypothekenmarktkrise und der Schuldenkrise der südeuropäischen Länder mündete. Dieser Beitrag plädiert für eine Abkehr von expansiven und asymmetrischen Geld- und Finanzpolitiken, um den Teufelskreislauf aus expansiven Makropolitiken und wandernden Blasen zu durchbrechen. [ mehr ]
Der „Seoul Consensus“: Beachtlicher Fortschritt oder reine Formalie?
866 mal gelesen
Die globale Finanzkrise traf neben den Industrieländern auch die Entwicklungsländer, darunter insbesondere die Länder Afrikas südlich der Sahara. Im November 2010 verabschiedete die G20 den „Seoul Consensus“, der die Probleme der ärmsten Länder der Welt aufgreift. Dieser Beitrag zeigt, wie sich die beschlossenen G20-Ziele auf Afrika südlich der Sahara auswirken könnten. Die G20 muss den Stillstand der aktuellen Doha-Runde überwinden. Ferner muss sie die Konsolidierung der öffentlichen Haushalte ernst nehmen, für flexible Wechselkurse sorgen und quantitative Lockerungen in der Geldpolitik beenden. [ mehr ]
Stockende Reform der Umsatzsteuer
1150 mal gelesen
Schlagworte:Das unsichtbare Bail-Out der EZB
7358 mal gelesen | 1 Kommentar
Die Parlamente der Staaten der Eurozone ringen um einen zukünftigen europäischen Stabilisierungsmechanismus, und sie hoffen, dass ein Rettungspaket von 700 Mrd. Euro die Probleme der europäischen Peripherieländer ein für alle mal lösen wird. Sie sollten aber wissen, dass sie nicht die ersten sind, die ein solches Paket schnüren. Ihr Paket wird lediglich das der EZB ablösen, das einen Umfang von mehr als 300 Mrd. Euro hat und bereits im vierten Jahr läuft. [ mehr ]
Der Habsburger Effekt
2109 mal gelesen
Viele Teile Europas wurden über Jahrhunderte hinweg von Großreichen beherrscht. Haben diese Imperien nach ihrer formellen Auflösung ein Vermächtnis im Verhältnis der Bürger zu ihren staatlichen Institutionen hinterlassen? Dieser Beitrag untersucht, ob die Zugehörigkeit zum Habsburger Reich, das verschiedene Teile Europas für mehr als 600 Jahre beherrschte und im Jahr 1918 unterging, sich in Osteuropa noch heute auf das Vertrauen der Bürger in staatliche Institutionen und Korruption auswirkt. [ mehr ]
Mythos EU-Steuer: kein Mittel gegen Budget-Egoismen
1183 mal gelesen
Die Einführung einer EU-Steuer wird immer wieder als viel versprechende Reform des EU-Finanzrahmens empfohlen. Die Hoffnung, dass diese Steuer die Anreize für nationale Budget-Egoismen eliminiert, ist allerdings unrealistisch. Politiker würden auch weiterhin national sichtbare Programme gegenüber europäischen öffentlichen Gütern vorziehen. [ mehr ]
Unsichere Klimafolgen und rationale Klimapolitik
1862 mal gelesen
Die globalen Folgen des Klimawandels sind hochgradig unsicher. Deutschland und andere – insbesondere europäische – Staaten setzen auf eine Strategie unilateraler Treibhausgasvermeidung. Als Vorreiter hoffen sie, andere wichtige Emittenten zu mehr Engagement in der Klimapolitik drängen zu können. Diese Vorreiterrolle kann allerdings durch Crowding-Out die Klimarisiken sogar steigern anstatt sie zu senken. Den globalen Klimarisiken begegnet man besser durch ausreichend große und frühzeitige Anpassungsmaßnahmen. [ mehr ]
Griechenland: Besser schnelle Umschuldung als langes Siechtum
1674 mal gelesen
Griechenland ist in einer Dauerkrise. Trotz Rettungspakt und Reformen steckt das Land in einer tiefen Rezession. Bleibt die Frage: Was kostet die Krise eigentlich? Dieser Beitrag untersucht in verschiedenen Szenarien, wie hoch die Kosten der griechischen Krise für Deutschland sind. Fazit: Eine Umschuldung ist zwar teuer, langfristig aber die beste Lösung für alle Länder. [ mehr ]
Der Anstieg der Lohnungleichheit in Deutschland
2574 mal gelesen
Dass die Lohnungleichheit in Deutschland in den letzten Jahren zugenommen hat, ist weithin bekannt. Bei den Ursachen gehen die Meinung jedoch auseinander. Ist der Rückgang der Tarifbindung verantwortlich? Oder stellen ansteigende Lohnunterschiede innerhalb und zwischen verschiedenen Sektoren den wichtigsten Erklärungsfaktor für die zunehmende Lohnungleichheit dar? Gibt es unterschiedliche Entwicklungen am unteren und oberen Rand der Lohnverteilung? Dieser Beitrag klärt auf. [ mehr ]
Umschulden ja, aber richtig!
1633 mal gelesen | 2 Kommentare
Die Lage in der Euro-Zone spitzt sich zu. Die Staatsschulden sind erdrückend. In den zahlungsunfähigen Schuldenländern protestiert die Bevölkerung gegen strenge von außen diktierte Sparprogramme. In den Gläubigerstaaten sinkt die Hilfsbereitschaft. Ein Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone würde aber nur neue Probleme verursachen. Es bleibt also nur ein Ausweg: Die geordnete Umschuldung. [ mehr ]
Eine neue IWF Reservewährung ohne die Probleme des Substitution Accounts
1076 mal gelesen
Die Unzufriedenheit über die aktuelle Lage des internationalen Währungssystems erreicht derzeit neue Hochstände in Kreisen des IWF und der G20. Gibt es eine Alternative zu den Jahrzehnte lang geführten Diskussionen über Gold, Bretton Woods Systeme und Sonderziehungsrechten? Dieser Artikel schlägt für eines der Ziele der aktuellen Diskussion, nämlich der Diversifizierung der Währungsreserven, eine Modifikation der Sonderziehungsrechte vor – die Schaffung von Special Transaction Rights – wodurch u.a. die Probleme des benötigten Substitution Accounts gelöst und den Schwellenländern beim Aufbau eigener Bondmärkte geholfen würde. [ mehr ]
Die Reaktion der Arbeitsbesteuerung auf Änderungen der Staatsverschuldung
1136 mal gelesen
Nach dem rasanten Anstieg der Staatsverschuldung in den letzten Jahren steht den meisten EU-Ländern eine „Ära“ stringenter Haushaltsdisziplin bevor. Die makroökonomischen Auswirkungen solcher Konsolidierungsanstrengungen hängen dabei wesentlich von ihrer Zusammensetzung ab. Da Regierungen üblicherweise keine bindenden langfristigen Haushaltspläne formulieren, ist noch unklar, auf welche Budgetposten die Anpassungslast hauptsächlich entfallen wird. Die empirische Analyse historischer Anpassungsmuster lässt jedoch auch eine stärkere steuerliche Belastung des Faktors Arbeit erwarten. [ mehr ]
Elektrizitätsnachfrage nur wenig elastisch
1419 mal gelesen | 1 Kommentar
Nach dem Unglück im japanischen Atomkraftwerk Fukushima steht in vielen Ländern die energiepolitische Ausrichtung auf dem Prüfstand. Jede neue Ausrichtung der Energiepolitik hat Einfluss auf die Preise. Aber wie reagieren die Verbraucher auf Preiserhöhungen? Der Frage der Elastizitäten und Substitutionsmöglichkeiten der Elektrizitätsnachfrage geht dieser Beitrag nach. [ mehr ]
Ein Steuersystem aus einem Guss II
1515 mal gelesen
Nach Christian Keuschnigg diskutieren nun auch Monika Bütler und Lukas Schwank die Empfehlungen des Mirrlees-Berichts, der Grundsätze eines optimalen Steuer- und Transfersystems entwickelt. Dabei wird klar, dass im staatlichen Steuer- und Transfersystem immer Effizienz und Verteilungsgerechtigkeit in einem Zielkonflikt stehen. [ mehr ]
Zweifel an US-Bonität – Warnschuss zur rechten Zeit!
1404 mal gelesen | 1 Kommentar
Die drohende Herabstufung durch eine Ratingagentur hat die Zweifel an der Kreditwürdigkeit der USA verstärkt. Tatsächlich erreichen das Budgetdefizit und die Verschuldung in Relation zum BIP im laufenden Haushaltsjahr neue Nachkriegs-Höchststände. Hinzu kommt, dass die konjunkturelle Erholung nach der Immobilien- und Bankenkrise wohl vorerst schwach bleiben und die Arbeitslosigkeit für einen längeren Zeitraum hoch sein wird. Schließlich haben sich die großen Parteien dermaßen ineinander verbissen, dass eine überparteilich unterstützte Haushaltkonsolidierung derzeit in weiter Ferne scheint. Sind die Zweifel an der Bonität der USA also berechtigt? Droht gar eine Schuldenkrise europäischen Ausmaßes? [ mehr ]
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