Nach der Finanzkrise gab es vielerorts Befürchtungen, dass Deutschland in eine Kreditklemme gerät. Doch bereits die Definition einer Kreditklemme bereitet Schwierigkeiten. Die Autoren entwickeln anhand einfacher Umfragedaten einen Kreditklemmenindikator, der sich insbesondere über seine hohe Aktualität auszeichnet. [ mehr ]
Artikel – Dezember 2010
sortieren: Datum | Besuche | BewertungStuttgart 21 und die NEAT: Vom Nutzen von Volksabstimmungen
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An Stuttgart 21 scheiden sich die (schwäbischen) Geister, der geplante Neubau hat massive Proteste hervorgerufen. In der Schweiz hingegen fuhr und fährt das Eisenbahngrossprojekt NEAT durch relativ ruhige Gewässer, obwohl es vier Mal so teuer ist wie Stuttgart 21. Es scheint so, als ob Elemente der direkten Demokratie – entgegen den üblicherweise geäusserten Befürchtungen – die Durchführung von Grossprojekten eher erleichtern als erschweren. [ mehr ]
Stützungsprogramme für das Finanzsystem: Ein Vergleich der USA mit Europa
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Die Finanzkrise hat die politischen Entscheidungsträger vor große Herausforderungen gestellt. Die Unterstützung des Finanzsystems ist dabei die Vorraussetzung, die Finanzstabilität wiederherzustellen und die Kreditvergabe an die Realwirtschaft aufrechtzuerhalten. Dieser Beitrag untersucht die Maßnahmen der Regierungen und Zentralbanken in Europa und den USA. [ mehr ]
Bessere Bildung = weniger Terrorismus?
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Spätestens seit dem 11. September 2001 sind Terrorismus – und Terrorismusbekämpfung – allgegenwärtig. Der jüngste Anschlag in Stockholm oder die Terrorwarnungen für Deutschland untermauern dies. So wichtig dabei Antiterrormaßnahmen bei akuter Bedrohung sind, so sehr braucht es gleichzeitig Ursachenforschung: Weshalb verschreibt sich ein Mensch dem Terrorismus mit seinen dramatischen Folgen (auch für den Terroristen selbst)? Gelingt es, die Ursachen des Terrorismus – wie möglicherweise geringe Bildung – zu identifizieren und zu eliminieren, steigen die Chancen auf eine friedlichere Zukunft. [ mehr ]
Ist die Cash-Flow-Finanzierung der Unternehmen mitverantwortlich für den deutschen Leistungsbilanzüberschuss?
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In der jüngsten Krise des Euroraums ist auch der seit Jahren hohe Leistungsbilanzüberschuss Deutschlands Gegenstand der Debatte. Dabei wird einerseits die Reallohnzurückhaltung und andererseits die Investitionsschwäche als Grund für die hohen Überschüsse angeführt. Dieser Beitrag untersucht die Rolle der Unternehmensfinanzierung bei der Entwicklung der Leistungsbilanz in den vergangenen Jahren. Veränderungen von Art und Umfang der Unternehmensfinanzierung stehen zwar auch in Beziehung zu den bereits in der Diskussion befindlichen Ursachen. Die Veränderungen in den Unternehmensfinanzen können sogar als ein möglicher Ausgangspunkt für die Reallohnzurückhaltung gelten. Doch wurde die Bedeutung der Unternehmensfinanzierung für die Entwicklung der deutschen Leistungsbilanz bisher noch nicht beleuchtet. [ mehr ]
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Einkommensungleichheit, gesellschaftlicher Fairneß und Glück?
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Dieser Artikel untersucht, ob Individuen, die ihre Gesellschaft eher für fair und sozial durchlässig halten, glücklicher sind und Einkommensungleichheit eher akzeptieren als solche, die diese Wahrnehmung nicht teilen. Sind folglich auch Individuen, die ihre Gesellschaft für weniger fair halten, eher geneigt, ein größeres Ausmaß an Umverteilung von Einkommen zu fordern? Und schließlich gehen die Autoren der Frage nach, welchen Effekt das Zusammenspiel von tatsächlicher sozialer Mobilität und Fairnesswahrnehmung für den Einfluss der Einkommensungleichheit auf die individuelle Wohlfahrt hat. [ mehr ]
Eine Einführung des Euroraum-weiten Konjunktur-Frühindikators ALI
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Die jüngste Rezession hat die Vorhersage von Konjunkturwendepunkten wieder in den Vordergrund gerückt. Dementsprechend ist das Interesse an Konjunktur-Frühindikatoren gegenwärtig besonders hoch. Dieser Beitrag stellt einen neuen, nicht-modellbasierten Konjunktur-Frühindikator für den Euroraum dar: ALI [ mehr ]
Wettbewerb durch Privatschulen erhöht Leistungen im gesamten Schulsystem
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Funktioniert privater Wettbewerb im Bildungssektor? Diese Kolumne präsentiert Evidenz, dass Länder mit einem hohen Anteil an privat geleiteten Schulen erheblich bessere Resultate in internationalen Leistungstests erzielen. Um den kausalen Effekt des privaten Wettbewerbs zu isolieren, nutzt unsere Arbeit Variation in Privatschulanteilen, die tiefe historische Wurzeln hat: die katholische Opposition gegen die im 19. Jahrhundert aufkommenden staatlichen Schulsysteme. [ mehr ]
Wie glaubwürdig sind Chinas Androhungen wirtschaftlicher Vergeltungsmaßnahmen?
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Die Vergabe des Friedensnobelpreises an Liu Xiaobo hat eine heftige Reaktionen der chinesischen Regierung ausgelöst. Dieses Ereignis verknüpft die chinesische Regierung offen oder verdeckt mit den Handelsbeziehungen zu den betroffenen Ländern. Der Artikel zeigt, dass die Exporte eines Landes nach China um über 8% sinken können, wenn sie den Dalai Lama empfangen. [ mehr ]
Währungskrieg: Die chinesische Dollarbindung und die makroökonomische Stabilität in China und der Welt
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Der Konflikt um die chinesische Dollarbindung spitzt sich zu. Auf dem jüngsten G20-Treffen ist der Druck auf China nochmals gewachsen, eine Yuan-Aufwertung zuzulassen. Obwohl sich Politik und Wissenschaft in den westlichen Industrieländern weitgehend einig sind, dass eine Flexibilisierung des chinesischen Yuan die optimale Währungspolitik für sich selbst (und China) ist, wird dies in China und weiten Teilen Ostasiens anders gesehen. Denn die Yuan-Dollar-Bindung ist längst zum Stabilitätsanker in Ostasien und der Welt herangewachsen. [ mehr ]
Makroökonomische Faktoren und mikroökonomische Risiken von Banken
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Wie beeinflussen makroökonomische Schocks das Risiko von Banken? Für das Bankensystem insgesamt fällt das Risiko von Banken nach expansiven geldpolitischen Schocks. Allerdings gibt es auch eine enorme Heterogenenität zwischen Banken – für etwa ein Drittel der Bank steigt das Risiko. Wenig liquide und schlecht kapitalisierte Banken reagieren mehr als andere Banken auf makroökonomische Schocks. Kleine und rein national agierende Banken sind diesen ebenfalls in hohem Masse ausgesetzt. Entwicklungen im Bankensektor haben zudem einen wichtigen Einfluss auf die Makroökonomie. In der mittleren Frist erklären sie über 25% der makroökonomischen Schwankungen. [ mehr ]
USA nach der Wahl: Yes, we understand
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