Mindestlöhne müssen bindend sein, um überhaupt zu wirken, darin sind sich Befürworter und Kritiker einig. Die Empirie zeigt nun aber, dass Mindestlohnerhöhungen lohnerhöhende Wirkungen auf höherbezahlte Arbeitsverhältnisse haben können, für die der Mindestlohn gar nicht bindend ist. Selbst von relativ niedrigen Mindestlöhnen können negative Beschäftigungseffekte ausgehen, die sich auch in über dem Mindestlohn bezahlte Lohngruppen ausweiten können. [ mehr ]
Artikel – Oktober 2010
sortieren: Datum | Besuche | BewertungWarum selbst geringe Mindestlöhne schädlich sein können
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Der 47-Milliarden-Euro-Krieg: Die Kosten des deutschen Engagements in Afghanistan
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Schlagworte:Ein Volltreffer
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Der diesjährige Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ist ein echter Volltreffer. Peter Diamond, Dale Mortensen und Christopher Pissarides bekamen ihn „für ihre Analyse von Märkten mit Suchfriktionen“. Das klingt zwar technisch, dennoch sind die Beispiele dafür, die ich meinen Studenten jeweils vortrage, so spannend und zahlreich, dass es mir leicht fällt, die praktische Relevanz von deren Erforschung deutlich zu machen. Denn wir sind tagtäglich mit den Fragestellungen der Preisträger konfrontiert. [ mehr ]
Stand-alone-Ratings: Abhilfe bei Marktversagen
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Rating-Agenturen stuften die PIGS-Staaten falsch ein, da sie eine Rettung durch die Eurozone einkalkulierten. Transparenter wäre eine Länderbewertung, die externe Hilfen völlig ausklammert. Solche „Stand-alone-Ratings“ haben folgende Vorteile: Sie sind präziser, sie ermöglichen eine reagible Preisgestaltung, sie liefern Qualitätskriterien zur Beurteilung der Regierungsarbeit. Und sie machen eine genauere Einschätzung des Wertes der expliziten oder impliziten Haftungszusagen für den betroffenen Staat möglich. [ mehr ]
99 Cent: Preissetzungsstrategien im Online-Handel
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Konsumgüter kosten oft 99 Cent oder 999 Euro. Unsystematische Preisendungen (z.B. 3,73 Euro) sind viel seltener. Anhand einer Analyse von über 20’000 Produkten und 800’000 Angebotspreisen zeigt dieser Beitrag, dass „9er“-Preise tatsächlich weit verbreitet sind und die Entscheidungen der Konsumenten beeinflussen. Zudem lösen sie ein „Stillhalteabkommen“ der Konkurrenz aus: Die Online-Händler zögern, einen solchen „9er“-Preis zu unterbieten. [ mehr ]
Basel III: Unvollendet, aber nicht allein
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Basel III wird aus unterschiedlichen Richtungen getadelt: Für die einen sind die Regeln zu streng, für die anderen zu großzügig, vor allem fehle eine systemische Komponente. Dieser Artikel zeigt, dass sich zu Basel III bald neue Institutionen in der EU gesellen werden, die der Krisenprävention dienen. Zudem wird an der Verbesserung und Ergänzung der Eigenkapitalregeln weiter gearbeitet. [ mehr ]
20 Jahre Deutsche Einheit: Schöpferischer Aufbau
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Pünktlich zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit stehen deren Kosten wieder einmal im Zentrum der öffentlichen Debatte. Die fehlenden flächendeckenden „blähenden Landschaften“ werden gerne als Beleg des gescheiterten Aufbauprozesses genannt – wie auch Arbeitslosigkeit und Entvölkerung. Aber waren derartige Prophezeiungen überhaupt gerechtfertigt? Was war zu erwarten? Wie waren die Startbedingungen in die Marktwirtschaft? [ mehr ]
Finanzdienstleistungen für alle? Bankensektor-Reform ist kein Heilmittel
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Ob Strukturpolitik im Bankensektor die Integration von benachteiligten Haushalten in den Finanzsektor von Entwicklungs- und Transitionsländern fördert, scheint zweifelhaft. Staatliche Banken oder eine grosszügige Einlagenversicherung führen nicht zu einer breiteren Benützung von Bankdienstleistungen bei einkommensschwachen Haushalten. Ausländische Banken, elektronische Zahlungssysteme aber auch ein stärkerer Schutz von Banken im Kreditgeschäft scheint auch eher den besser verdienenden Haushalten zugutezukommen. [ mehr ]
Gesundheitspauschalen – kein Vorteil für das deutsche Gesundheitssystem?
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In seinen Artikeln „Soll Deutschland sein Gesundheitssystem verschweizern?“ und „Die Schweiz als Vorbild?“ bezweifelt Prof. Kirchgässner, dass sich das Schweizer Krankenversicherungssystem mit Pauschalen und Sozialausgleich fundamental vom deutschen System mit lohnabhängigen Beiträgen unterscheidet. Dieser Artikel zeigt, dass eine Gleichsetzung von Pauschalen und lohnabhängigen Beiträgen irreführend ist. [ mehr ]
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